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Inklusiver Diskurs? Menschen mit Mehrfachbehinderung als Herausforderung für die Diskursethik

POLITICA – Schriftenreihe zur politischen Wissenschaft, Band 128

Hamburg , 264 Seiten

ISBN 978-3-339-14122-4 (Print) |ISBN 978-3-339-14123-1 (eBook)

Zum Inhalt deutschenglish

Die Inklusion gilt spätestens seit Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) als grundlegender Gedanke des modernen menschenrechtlichen Universalismus. Dieser Anspruch trifft jedoch auf Ambivalenzen, da u. a. utilitaristische Positionen gerade das Lebensrecht von mehrfachbehinderten Menschen zur Disposition stellen können. Die mit der Inklusivität assoziierte Subjektivität des Menschen wird dementsprechend nicht umfassend in der Gesellschaft anerkannt. Jener Intersubjektivitätsbegriff kann auf die Theoreme von Jürgen Habermas verweisen, der die Subjektivität des Menschen als von der sozialen Anerkennung abhängig betrachtet. Diese Intersubjektivität wird schließlich im gesellschaftlichen Diskurs hergestellt. Da der Diskurs somit als wesentlich für die Verwirklichung der Intersubjektivität und der Inklusion zu betrachten ist, sind seine Bedingungen in Vergleich und Analyse zum Begriff der Mehrfachbehinderung zu setzen. Das dualistische Verhältnis zwischen der Inklusion und der Diskursethik wird in diesem Zusammenhang herausgearbeitet und akzentuiert.

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