Doktorarbeit: Die Hebung stiller Lasten in der Steuerbilanz

Die Hebung stiller Lasten in der Steuerbilanz

Eine Untersuchung zur steuerbilanziellen Behandlung von Verpflichtungsübertragungen durch befreiende Schuldübernahme, Schuldbeitritt und Erfüllungsübernahme unter besonderer Berücksichtigung des §5 Abs. 4a EStG und der Neuregelungen in §4f und §5 Abs.

Steuerrecht in Forschung und Praxis, Band 141

Hamburg 2017, 350 Seiten
ISBN 978-3-8300-9582-8 (Print & eBook)

Bilanzrecht, Drohverlustrückstellung, Erfüllungsübernahme, Hebung stiller Lasten, Jubiläumsrückstellungen, Schuldbeitritt, Schuldübernahme, Steuerbilanz, Stille Lasten, Verfassungsrecht, Verpflichtungsübertragung, § 5 Abs. 4a EStG

Zum Inhalt

Die Hebung stiller Lasten ist eine Problematik, die in den letzten Jahren in Rechtsprechung und Literatur kontrovers diskutiert wurde und aufgrund Grund befürchteter Steuerausfälle in Milliardenhöhe zu den Neuregelungen in § 4f und § 5 Abs. 7 EStG geführt hat.

Der Autor nimmt diese Neuregelungen zum Anlass, die steuerbilanziellen Grundlagen herauszuarbeiten, die alte Rechtslage zu analysieren und die neue Rechtslage im Lichte dieser Erkenntnisse zu bewerten.

Im Zusammenhang mit der Darstellung der steuerbilanziellen Grundlagen geht der Autor auf die verfassungsrechtliche Rechtfertigung stiller Lasten ein und setzt sich mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts auseinander.

Darauf folgt eine Bewertung der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs, der die Realisation der stillen Lasten mit dem Realisationsprinzip und dem Prinzip der Erfolgsneutralität von Anschaffungsvorgängen begründet hat. Daraufhin untersucht der Autor, inwieweit diese Grundsätze auf die Neuregelung übertragen werden können.



Informationen über das Veröffentlichen wissenschaftlicher Arbeiten.

nach oben