Doktorarbeit: Erkennen und Handeln: Restrukturierung der landesplanerischen Mittelbereiche in Rheinland-Pfalz

Erkennen und Handeln:
Restrukturierung der landesplanerischen Mittelbereiche in Rheinland-Pfalz

GEOGRAPHICA – Schriftenreihe Geowissenschaften und Geographie, Band 11

Hamburg 2015, 516 Seiten
ISBN 978-3-8300-8172-2 (Print), ISBN 978-3-339-08172-8 (eBook)

Rezension

[...] Das umfangreiche Werk ist nicht gerade eine leichte Lektüre, doch erleichtern Zwischen-Resümees die Orientierung. Die Arbeit zeigt aber auch, mit welcher Komplexität die Weiterentwicklung des Zentrale-Orte-Konzepts verbunden ist, wenn die Argumentation wissenschaftlich fundiert und zugleich praxisorientiert im Sinne einer Umsetzbarkeit in die politisch-planerische Realität der Raumordnung sein soll.
[...]
Wenn das Zentrale-Orte-Konzept tatsächlich eine Steuerungswirkung entfalten soll, muss die Landesplanung auf die Ausweisung unrealistischer Phantom-Zentralorte verzichten. Wie auch Furkert hervorhebt, gibt es gute Gründe, das Steuerungsinstrument Zentrale-Orte-Konzept so zu schärfen, dass es nicht – wie bisher häufig – nur noch wirkungslose Symbolpolitik ist.

Hans H. Blotevogel, in:
Zeitschrift Raumforschung und Raumordnung, 01.11.2016

Daseinsvorsorge, Demographischer Wandel, Geographie, Infrastruktur, Landesplanung, Mittelbereiche, Planungspraxis, Pragmatismustheorie, Raumordnung, Raumwissenschaft, Restrukturierung, Schrumpfung, Sozialräumliche Verflechtungen, Zentrale Orte, Zentralität

Zum Inhalt

Das bisherige Zentrale-Orte-System wird heute in der Planungspraxis als nicht mehr zukunftsfähig bewertet, vor allem wegen des Demographischen Wandels und der fiskalischen Problematik. Vor diesem Hintergrund wird für das mittelzentrale System in Rheinland-Pfalz ein Restrukturierungsvorschlag erarbeitet, mit dem die Daseinsvorsorge sowohl in Verdichtungsräumen als auch in dünn besiedelten Gebieten sichergestellt werden kann.

Ein breites Set an quantitativen und qualitativen Daten ist die wesentliche Grundlage der praxisbezogenen Handlungsempfehlungen an die Raumordnungspolitik. Methodologisch wurde als Forschungsperspektive der Pragmatismus herangezogen, womit eine wichtige Weiterentwicklung der empirischen Zentralitätsforschung geleistet wird.



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