Coverabbildung: Doktorarbeit, „Erkennen und Handeln: Restrukturierung der landesplanerischen Mittelbereiche in Rheinland-Pfalz“ von Matthias Furkert

Erkennen und Handeln: Restrukturierung der landesplanerischen Mittelbereiche in Rheinland-Pfalz

Hamburg , 516 Seiten

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[…] Das umfangreiche Werk ist nicht gerade eine leichte Lektüre, doch erleichtern Zwischen-Resümees die Orientierung. Die Arbeit zeigt aber auch, mit welcher Komplexität die Weiterentwicklung des Zentrale-Orte-Konzepts verbunden ist, wenn die Argumentation wissenschaftlich […]

Zum Inhalt

Das bisherige Zentrale-Orte-System wird heute in der Planungspraxis als nicht mehr zukunftsfähig bewertet, vor allem wegen des Demographischen Wandels und der fiskalischen Problematik. Vor diesem Hintergrund wird für das mittelzentrale System in Rheinland-Pfalz ein Restrukturierungsvorschlag erarbeitet, mit dem die Daseinsvorsorge sowohl in Verdichtungsräumen als auch in dünn besiedelten Gebieten sichergestellt werden kann.

Ein breites Set an quantitativen und qualitativen Daten ist die wesentliche Grundlage der praxisbezogenen Handlungsempfehlungen an die Raumordnungspolitik. Methodologisch wurde als Forschungsperspektive der Pragmatismus herangezogen, womit eine wichtige Weiterentwicklung der empirischen Zentralitätsforschung geleistet wird.

Bibliografische Daten

Autor Matthias Furkert
Titel Erkennen und Handeln: Restrukturierung der landesplanerischen Mittelbereiche in Rheinland-Pfalz
Seiten 516
Erscheinungsjahr 2015
Ort Hamburg
ISBN (Print) 978-3-8300-8172-2
eISBN (eBook) 978-3-339-08172-8
Schriftenreihe GEOGRAPHICA – Schriftenreihe Geowissenschaften und Geographie
Band 11

Rezension

[…] Das umfangreiche Werk ist nicht gerade eine leichte Lektüre, doch erleichtern Zwischen-Resümees die Orientierung. Die Arbeit zeigt aber auch, mit welcher Komplexität die Weiterentwicklung des Zentrale-Orte-Konzepts verbunden ist, wenn die Argumentation wissenschaftlich fundiert und zugleich praxisorientiert im Sinne einer Umsetzbarkeit in die politisch-planerische Realität der Raumordnung sein soll.
[…]
Wenn das Zentrale-Orte-Konzept tatsächlich eine Steuerungswirkung entfalten soll, muss die Landesplanung auf die Ausweisung unrealistischer Phantom-Zentralorte verzichten. Wie auch Furkert hervorhebt, gibt es gute Gründe, das Steuerungsinstrument Zentrale-Orte-Konzept so zu schärfen, dass es nicht – wie bisher häufig – nur noch wirkungslose Symbolpolitik ist.

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