Coverabbildung: Doktorarbeit, „Die nachträgliche Sicherungsverwahrung im Jugendstrafrecht“ von Kerstin Carroll

Die nachträgliche Sicherungsverwahrung im Jugendstrafrecht

Hamburg , 318 Seiten

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[…] in der gut lesbaren und weitgehend klar strukturierten Arbeit gelingt es der Verfasserin, dem Leser noch einmal die zahlreichen Probleme, die mit der nachträglichen Sicherungsverwahrung verbunden waren, vor Augen zu führen. […]
Tillmann Bartsch in: Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe, ZJJ 2/2015

Zum Inhalt

In der Studie wird eine sehr aktuelle und wissenschaftlich wie politisch äußerst umstrittene Problematik behandelt. Die Sicherungsverwahrung stellt die schärfste Sanktion dar, die das deutsche Strafrecht kennt und die Materie beinhaltet demzufolge zahlreiche und insbesondere diffizile Probleme. Die Schwierigkeiten kumulieren dabei umso mehr, sobald die Sicherungsverwahrung gegen einen Jugendlichen/Heranwachsenden angeordnet werden soll. Die Sicherungsverwahrung ist seit ihrer Einführung eine kontrovers diskutierte Thematik und war in der Vergangenheit bzw. ist gegenwärtig Gegenstand zahlreicher Gesetzesentwürfe, Reformen und Reformbestrebungen.

Ziel der Verfasserin ist es, im Rahmen der gegenwärtigen, durch die Rechtsprechung und Medien aufgeworfenen Diskussionen, einen Lösungsvorschlag zur Problematik der nachträglichen Sicherungsverwahrung im Jugendstrafrecht zu liefern. Dabei kann die nachträgliche Sicherungsverwahrung natürlich nur dann im JGG bestehen bleiben, sofern eine verfassungsgemäße Lösung der Problematik möglich ist.

Im Anschluss an das einleitende Kapitel 1, wird im 2. Kapitel die geschichtliche Entwicklung der nachträglichen Sicherungsverwahrung im Jugendstrafrecht dargestellt. Das 3. Kapitel beschäftigt sich mit den wesentlichen Grundlagen der nachträglichen Sicherungsverwahrung im Jugendstrafrecht. Hier erfolgen z. B. Erklärungen zum Begriff und Inhalt der Maßregel. Das 4. Kapitel widmet sich den wichtigsten Urteilen zur nachträglichen Sicherungsverwahrung im Jugendstrafrecht aus der jüngsten Vergangenheit und Reaktionen hierauf. Besondere Bedeutung kommt hierbei dem Urteil des BVerfG vom 04.05.2011 zu. Im 5. Kapitel wird die aktuelle Rechtslage ausgehend vom allgemeinen Strafrecht detailliert dargestellt und im 6. Kapitel die nachträgliche Sicherungsverwahrung nach StGB (soweit für das allgemeine Verständnis erforderlich) und nach JGG analysiert. Das 7. Kapitel setzt sich mit der Frage nach dem Bedürfnis einer nachträglichen Sicherungsverwahrung speziell nach JGG auseinander. Das 8. Kapitel bietet einen Ausblick auf die Rechtslage de lege ferenda, wobei hier auch ein kurzer Blick in ausländische Regelwerke erfolgt, bevor die Arbeit im 9. Kapitel mit einer Zusammenfassung der Problematik sowie einer persönlichen Stellungnahme endet.

Bibliografische Daten

Autorin Kerstin Carroll
Titel Die nachträgliche Sicherungsverwahrung im Jugendstrafrecht
Seiten 318
Erscheinungsjahr 2014
Erscheinungsdatum 25.04.2014
Ort Hamburg
ISBN (Print) 978-3-8300-7766-4
eISBN (eBook) 978-3-339-07766-0
Schriftenreihe Studien zur Rechtswissenschaft
Band 320

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