Dissertation: Absorptive Capacity of SMEs

Absorptive Capacity of SMEs

An Empirical Analysis of the Early Phases in the Process of External Information Absorption of German SMEs in the Mechanical Engineering Industry

- in englischer Sprache -

Strategisches Management, Band 160

Hamburg 2014, 196 Seiten
ISBN 978-3-8300-7530-1 (Print), ISBN 978-3-339-07530-7 (eBook)

Absorptionsfähigkeit, Absorptive Capacity, Cohen, Innovation, Innovationsmanagement, KMU, Levinthal, Open Innovation, SME, Wirtschaftswissenschaft

Zum Inhalt

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Das sich stetig schneller verändernde Unternehmensfeld in den meisten westlichen Industrienationen erfordert von Unternehmen sich diesen Veränderungen schnell anzupassen und stellt somit einen konstanten Innovationsdruck dar. Die Fähigkeit innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln ist daher einer der kritischen Erfolgsfaktoren für die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

Für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ist die Entwicklung von Innovationen eine noch größere Herausforderung als für große Unternehmen, da KMU über geringere Finanz- und Personalressourcen verfügen und damit auch über eine geringere Bandbreite an Qualifikationen und Kompetenzen. Viele KMU haben aufgrund der eingeschränkten Ressourcen keine eigene F&E-Abteilung und betreiben auch nicht regelmäßig Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Vor dem Hintergrund des stetigen Innovationsdrucks in Verbindung mit den beschriebenen Herausforderungen beim Aufbau betriebsinterner F&E-Aktivitäten in KMU stellt die Nutzung unternehmensexterner Informationsquellen für Innovationsaktivitäten eine attraktive Möglichkeit dar.

In der vorliegenden Forschungsarbeit analysiert die Autorin wie KMU Informationen von Kunden, Lieferanten und anderen Informationsquellen außerhalb des eigenen Unternehmens erfolgreich nutzen können, um daraus Ideen für Innovationen zu entwickeln. Mithilfe einer Kombination von qualitativen Interviews und einer quantitativen Fragebogenstudie kann die Autorin einerseits die Bedeutung der Anwendung organisationaler Routinen zur Akquisition und Transformation externer Informationen belegen und andererseits konkrete organisationale Routinen identifizieren, die KMU nutzen können, um externe Informationen zu akquirieren und diese in Innovationsideen zu transformieren. Weiterhin zeigt die Studie, welche organisationalen Voraussetzungen einen positiven Einfluss auf die erfolgreiche Nutzung externer Informationen für die Entwicklung von Innovationsideen in KMU haben. Die Forschungsarbeit liefert somit konkrete und umsetzbare Empfehlungen für KMU, die externe Informationsquellen als Impulse für die Innovationsentwicklung nutzen möchten.



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