Forschungsarbeit: Die DDR-spezifische Lexik in den polnischen Lehrbüchern der deutschen Sprache

Die DDR-spezifische Lexik in den polnischen Lehrbüchern der deutschen Sprache

Studien zur Germanistik, Band 50

Hamburg 2013, 210 Seiten
ISBN 978-3-8300-7367-3 (Print & eBook)

DDR, Deutsch als Fremdsprache, Deutsche Sprache, Germanistik, Geschichte der deutschen Sprache, Ideologischer Wortschatz, Lehrwerkanalyse, Lexik, Ostblockstaaten, Polnische Lehrbücher der deutschen Sprache, Sprachmanipulation, Sprachwissenschaft

Zum Inhalt

Im Mittelpunkt der vorliegenden Untersuchung steht die Analyse der DDR-spezifischen Lexik in ausgewählten polnischen Lehrbüchern der deutschen Sprache.

Dabei wird geprüft, ob es sich dabei um sozialistisch-kommunistische Internationalismen oder um DDR-spezifische Bezeichnungen handelt. Es wird nach dem Ziel der Verwendung von betreffenden Lexemen gefragt. Der untersuchte Wortschatz wird also nicht nur semantisch, sondern z.T. auch pragmatisch beschrieben. Die Beschreibung erfolgt nach den Epochen der DDR-Geschichte, die sich fast völlig mit den Geschichtsetappen in der Geschichte der Volksrepublik Polen decken. So gab es in der Geschichte beider Sprachen die Stalin-Ära, die wir in Polen auch als Bierut-Ära bezeichnen. Diese Ära endete in Polen im Jahre 1956, in der DDR offensichtlich einige Jahre später. Dann gab es in der DDR die Ulbricht-Ära, die im Wesentlichen der Gomulka-Ära in Polen entspricht. Honecker und Gierek kamen fast gleichzeitig an die Macht. So deckt sich der erste Teil der Honecker-Ära mit der Gierek-Ära in Polen, der zweite Teil dagegen mit der Jaruzelski-Ära. Die ersten Anzeichen der Wende zeigten sich in der zweiten Hälfte des Jahres 1988.

Die Analyseergebnisse werden in der Zusammenfassung rekapituliert.

Die Erkenntnisse dieser Studie sind als Beitrag zur Erforschung des Gebrauchs der offiziellen DDR-Sprache in Polen und in den anderen Ostblockstaaten gedacht.



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