Doktorarbeit: Die Bedeutung der Futtermittelherkunft beim Kauf tierischer Öko-Lebensmittel

Die Bedeutung der Futtermittelherkunft beim Kauf tierischer Öko-Lebensmittel

Konsumentenwahrnehmung und -präferenz einer Kennzeichnung der regionalen Futtermittelherkunft

Schriftenreihe agrarwissenschaftliche Forschungsergebnisse, Band 50

Hamburg 2014, 306 Seiten
ISBN 978-3-8300-7328-4 (Print), ISBN 978-3-339-07328-0 (eBook)

Futtermittelherkunft, Konsumentenpräferenz, Lebensmittelmarketing, Öko-Futtermittel, Öko-Lebensmittel, Regionale Lebensmittel, Tierische Lebensmittel, Zahlungsbereitschaft

Zum Inhalt

Die Nachfrage nach Öko-Lebensmitteln war in den letzten Jahren in Deutschland durch zwei parallele Entwicklungen gekennzeichnet: eine stark gestiegene Nachfrage nach Öko-Lebensmitteln aus tierischer Erzeugung und den zunehmenden Wunsch vieler Öko-Verbraucher nach Lebensmitteln aus der Region. Die deutschen Öko-Landwirte konnten zwar ihre tierische Erzeugung stark steigern, doch mussten hierfür zunehmend Futtermittel aus dem Ausland zugekauft werden. Ungeklärt war bislang, ob die Konsumenten die zunehmenden Importe von Öko-Futtermitteln als Problem ansehen würden, welches ihrem Wunsch nach einer stärkeren Regionalversorgung mit Öko-Lebensmitteln entgegenstehen könnte. Die Generierung eines Markts für tierische Öko-Lebensmittel hergestellt aus regionalen Futtermitteln könnte neue Marktanreize für die heimische Erzeugung von Öko-Futtermitteln schaffen.

Das Ziel der Studie ist es, die Verbraucherwahrnehmung und Zahlungsbereitschaft für tierische Öko-Produkte aus regionaler Erzeugung unter Einbezug von heimischen Öko-Futtermitteln zu analysieren. Am Ende werden Empfehlungen für das Marketing von tierischen Öko-Lebensmitteln, die mit Öko-Futtermitteln aus heimischer Produktion erzeugt wurden, abgeleitet. Dafür werden die Präferenzen für Öko-Lebensmittel hergestellt aus heimischen Öko-Futtermitteln ermittelt. Dadurch werden die Marktchancen für tierische Öko-Produkte hergestellt aus heimischen Öko-Futtermitteln untersucht. Ein Methodenmix von vier unterschiedlichen Methoden wird verwendet, um die zu Grunde liegenden Fragestellungen zu beantworten: qualitative Fokusgruppendiskussionen, telefonische Experteninterviews, Discrete-Choice-Experimente und Konsumentenbefragungen.



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