Dissertation: Neuartige Ansätze zur Generierung und zum Management von Innovationen

Neuartige Ansätze zur Generierung und zum Management von Innovationen

Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, Band 366

Hamburg 2013, 126 Seiten
ISBN 978-3-8300-7143-3 (Print & eBook)

Collaborative Innovation, Crowdsourcing, Forschung und Entwicklung, Innovationsmanagement, Marketing, Motivation, Online Communities, Plattforminnovationen, Projektinterdependenzen, Projektmanagement, Wirtschaftsinformatik

Zum Inhalt

Die erfolgreiche Entwicklung und Vermarktung von neuen Produkten und Dienstleistungen ist eine zentrale Voraussetzung, um die Existenz eines Unternehmens nachhaltig zu sichern. In Zeiten hoher Wettbewerbsdynamik verstärkt sich dadurch auf Seiten der Unternehmen der Druck, kontinuierlich nach neuen Ideen für Produkte und Dienstleistungen zu suchen und diese in Innovationen umzusetzen.

Im Kontext der Ideensuche hat sich in den letzten Jahren der Open Innovation-Ansatz als neuartiges und zweckmässiges Instrument etabliert. Dieser Ansatz basiert auf der Prämisse des „wisdom of the crowd“, wonach grosse Gruppen von Individuen innovationsbezogene Herausforderungen besser lösen als auf sich gestellte Einzelkämpfer. Das Werk zielt darauf ab, diesen Begriff der „grossen Gruppe von Individuen“ zu spezifizieren, indem untersucht wird, über welche intrapersonellen Merkmale Personen verfügen, die sich aktiv in solchen Gruppen engagieren und in diesen mit besonders wertvollen Beiträgen zur Generierung von Innovationen auffallen.

Neben innovativen Ansätzen zur Generierung von Innovationen präsentiert die Studie einen neuartigen Ansatz zur Umsetzung von Produkt- und Dienstleistungsideen im Fall von Abhängigkeitsbeziehungen zwischen verschiedenen Entwicklungsvorhaben. Die Konvergenz von Technologien und die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen auf der Basis von Plattformen führen dazu, dass vermehrt Interdependenzen bei der Umsetzung verschiedener Innovationsvorhaben berücksichtigt werden müssen. Mit der Szenario-Technik stellt diese Studie eine Methodik für den Umgang mit solchen Projektinterdependenzen vor und demonstriert deren Eignung im Rahmen einer Fallstudie aus der Telekommunikationsindustrie.



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