Dissertation: Das städtische Hallenschwimmbad in Deutschland von 1870 bis 1930

Das städtische Hallenschwimmbad in Deutschland von 1870 bis 1930

Schriften zur Kunstgeschichte, Band 40

Hamburg 2013, 436 Seiten
ISBN 978-3-8300-6912-6 (Print & eBook)

19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, Architektur, Badetechnik, Hallenschwimmbad, Historismus, Hygiene, Industrialisierung, Ludwig Hoffmann, Martin Elsässer, Müllersches Volksbad München, Neues Bauen, Reformarchitektur, Sauberkeit, Schwimmsport

Zum Inhalt

Das Buch beschäftigt sich mit den von 1870 bis 1930 errichteten städtischen Hallenschwimmbädern. Deren Aufgabe war es, der gesamten Bevölkerung eine überdachte Wasch- und Schwimmgelegenheit in Form von Brause-, Wannen- und Schwitzbädern sowie Schwimmbecken zu bieten.

Die Untersuchung beruht auf einem breiten Materialfundament. Für den bestimmten Zeitraum konnten rund 200 Hallenbäder nachgewiesen werden, von denen 55 Bäder detailliert beschrieben und analysiert werden.

Die Entwicklung der Architektur des städtischen Hallenschwimmbades wird dargestellt und baugeschichtlich eingeordnet. Als ein Teil der komplexen kommunalen Bauaufgabe stand das Bad im Spannungsfeld zwischen Zweck- und Repräsentationsbau wobei die schmückende Architektur den Gegebenheiten der Badeeinrichtung und -technik entsprach.

Um ein umfassendes Bild zu zeichnen, werden die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die für die Entwicklung der kommunalen Bauaufgabe Hallenbad im betrachteten Zeitraum prägend waren, in die Untersuchung einbezogen.

Bis dato wurde die architektonische Entwicklung der Bäder noch nicht umfassend untersucht und betrachtet. Somit leistet das Werk einen wichtigen Beitrag zur systematischen Erforschung der im 19. Jahrhundert von Architekten und Ingenieuren entwickelten neuartigen Bautypen für die prosperierenden Kommunen.



Informationen über das Veröffentlichen wissenschaftlicher Arbeiten.

nach oben