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Doktorarbeit: Design – auf dem Weg zu einer Disziplin

Design – auf dem Weg zu einer Disziplin

Schriften zur Kultur­wissenschaft, Band 94

Hamburg 2012, 288 Seiten
ISBN 978-3-8300-6713-9

Rezensionen

, 31. Januar 2013

» Bernhard E. Bürdek gehört zu den wichtigsten Theoretikern der Designszene. Seit 1972 unterrichtete er an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main. Seine Bücher sind Standards der Designgeschichte. [...] Sehr viele grundlegende Aspekte, finden sich in dem sehr komplexen und vielleicht einzigartigen Werk von Bürdek wieder. Könnte man nicht Designer und Gestalter zu dieser Lektüre verpflichten? [...] «

, 13 November 2013

» [...] Bürdeks Dissertation zeichnet die wichtigsten Diskurse des 20. Jahrhunderts um Design als Disziplin kritisch und aus dem spezifischen Blickwinkel Bürdeks präzise nach. Er zeigt in vielen Beispielen auf, welche Querverbindungen zwischen aktuellen Forschungsgebieten für das Design nützlich sind und warum, z.B. seit der Globalisierung ethnologische Betrachtungsweisen und natürlich auch ökonomische Strategien. Er stellt Aussagen über Design als Wissenschaft und die unterschiedlichen Äußerungen von Akteuren der deutschen Theorie-Szene vergleichend nebeneinander und hält mit bissigen Seitenhieben auf manche Kollegen nicht hinterm Berg.
[...]
Bürdeks Arbeit ist als Dissertation sicher eine gute Orientierung, wie man Design-spezifische Diskurse historisch eingrenzt und geradlinig bearbeiten kann. Pluspunkt ist hier sicherlich die Folgerichtigkeit, mit der Bürdek meist argumentiert und seine Argumente belegt. So ist “Design auf dem Weg zu einer Disziplin” sicher eine gute Vorlage und Anknüpfungspunkt für weitere ernsthafte Arbeiten. [...] «

Ästhetik, Bauhaus, Design, Gestaltung, hfg ulm, Kultur, Kunst, Postmoderne Hermeneutik, Produktgestaltung, Technik, Visualisierung

Zum Inhalt

Das Buch geht der Frage nach, welche Entwicklungslinien das Design im 20. Jahrhundert bestimmt haben und welche für das 21. Jahrhundert bestimmend sein werden. Ausgehend von den Überlegungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts Design als „angewandte Kunst“ zu beschreiben, was auf einem schlichten Übersetzungsfehler beruhte, waren es insbesondere die Ideen des Bauhauses sowie der Hochschule für Gestaltung Ulm, die die Diskurse um das Design praktisch wie theoretisch bestimmt haben.

Von den Anfängen moderner Formgebung über die Ausprägung einer Modernen (in den 1950/60er Jahren) kommt dem Begriff der Gestaltung eine besondere Bedeutung zu. Die heute noch virulenten Missverständnisse ob Design mit Kunst oder Ästhetik zu tun hat, werden dahingehend beantwortet, dass im Design zentrale ästhetische Kategorien zur Anwendung kommen. Die Postmoderne seit den 1980er Jahren hat gezeigt, dass insbesondere linguistische sowie semantische Fragen die Architektur wie auch das Design bestimmen.

Zwei große Themenkreise werden detailliert diskutiert:

Diese werden detailliert dargestellt. Im Sinne von Gernot Böhme geht es heute nicht mehr um die Bedürfnisse der Menschen sondern um deren Begehrnisse.

Im Mittelpunkt gegenwärtiger Designtheorie, Designwissenschaft und Designforschung steht die Frage, wie Design als Disziplin herausgebildet werden kann. Erst wenn diese hinreichend beantwortet wird, ist es möglich, dem Design eine ernstzunehmende Rolle im Kontext von Kultur zuzuweisen.

Für das 21. Jh. Gilt es insbesondere, Design im Kontext anderer Wissenschaften zu positionieren. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Gebrauch der Produkte zu, der sich im Zeitalter der weitreichenden Digitalisierung massiv verändert. Design, das zukünftig ernstgenommen werden will, darf sich nicht auf Objekte des Life-Styles oder eines vermeintlichen Kunst-Designs zurückziehen. Es muss vielmehr eine aktive Rolle im Kontext von Wissenschaft und Technik wahrnehmen.



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