Doktorarbeit: Macht in Tarifverhandlungen

Macht in Tarifverhandlungen

Eine unternehmungspolitische Kritik am Erkenntnisbeitrag der Spieltheorie

Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, Band 337

Hamburg 2012, 244 Seiten
ISBN 978-3-8300-6454-1 (Print & eBook)

Betriebswirtschaftslehre, Deutsche Bahn AG, Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer, Kritischer Rationalismus, Macht, Spieltheorie, Tarifkonflikt, Unternehmensführung und Organisation, Unternehmungspolitik

Zum Inhalt

Machtbesitz und Machteinsatz stellen wichtige Einflussfaktoren auf den Verlauf von Tarifkonflikten dar. Die Studie untersucht den Erkenntnisbeitrag zentraler Prämissen der Spieltheorie unter besonderer Berücksichtigung des Machtaspektes für Tarifkonflikte. Neben der Identifizierung der Machtgrundlagen und somit der Bestimmung der Determinanten des Machtbesitzes stehen des Weiteren die Machtausübung und ihr Einfluss auf den Konfliktprozess im Mittelpunkt der Analyse. Durch die Entwicklung eines konzeptionellen Bezugsrahmens werden die Erkenntnislücken der betrachteten spieltheoretischen Modelle herausgearbeitet und einer kritischen Analyse unterzogen. Die gewonnenen theoretischen Aussagen werden anhand eines empirischen Fallbeispiels überprüft. Die Untersuchung gewährt einen tiefen Einblick in die Ablaufprozesse von Tarifkonflikten unter besonderer Berücksichtigung der Macht und bietet durch ihre kritisch-rationale Theorienkritik eine Grundlage für einen interdisziplinären Diskurs.



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