Dissertation: Kundenintegration im Innovationsprozess

Kundenintegration im Innovationsprozess

Eine kompetenztheoretische Analyse am Beispiel der Automobilindustrie

Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, Band 270

Hamburg , 360 Seiten

ISBN 978-3-8300-5344-6 (Print)
ISBN 978-3-339-05344-2 (eBook)

Zum Inhalt

Die Bedeutung von Innovationen für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, aber auch ganzen Volkswirtschaften ist unstrittig. Dass die Neuerungstätigkeit von Unternehmen bei weitem nicht mehr rein autonom abläuft, ist spätestens seit der Open-Innovation-Diskussion bekannt.

Um im Spannungsfeld von steigendem Innovationsdruck und differenzierterer Kundenbedürfnisse im Wettbewerb bestehen zu können, entscheiden sich immer mehr Unternehmen dazu, im Rahmen ihrer Innovationsprozesse mit Kunden zusammenzuarbeiten. Das wiederum setzt anbieterseitig voraus, den Prozess der Kundenintegration zu beherrschen. Hier setzt das Werk von Julia Vesshoff an.

Es wird untersucht, worin sich eine anbieterseitige Kompetenz zur Kundenintegration in den Innovationsprozess manifestiert. Um dies theoriegeleitet erschließen zu können, bedient sich Frau Vesshoff der kompetenzbasierten Theorie der Unternehmung. Ihr Ziel ist es, Aussagen darüber zu gewinnen, wie durch eine derartige Kundenintegrationskompetenz Effektivitäts- und Effizienzvorteile erzielt und somit der Erfolg der Innovationstätigkeit gesteigert werden können. Dies setzt voraus, die in einer Geschäftsbeziehung zwangsläufig auftretenden Störgrößen der Zusammenarbeit möglichst zu beseitigen.

Zur Beantwortung dieser Frage leitet Julia Vesshoff eine Reihe von forschungsleitenden Kausalitäten ab, die sie im Rahmen einer qualitativen Untersuchung auf Basis von insgesamt neun Fallstudien einer ersten Überprüfung unterzieht. Die Untersuchung basiert auf der deutschen Automobilzulieferindustrie, in der die innovationsbezogene Kundenintegration besonders gut zu beobachten ist. Hierbei gelangt sie durch das reichhaltige und aussagekräftige Fallmaterial zu einer Reihe von Spezifizierungen.

Die Studie leistet damit einen wertvollen Erkenntnisfortschritt an der Schnittstelle von Innovations-, Kooperations- und Kompetenzforschung. Sie liefert darüber hinaus zahlreiche praktische Handlungsempfehlungen für innovierende Unternehmen (nicht nur der Automobilzulieferindustrie), die sich entschließen, ihre Innovationsprozesse für eine Zusammenarbeit mit Kunden zu öffnen.

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