Dissertation: Ermittlung des steuerlich optimalen Wertansatzes bei Umwandlung einer Kapitalgesellschaft

Ermittlung des steuerlich optimalen Wertansatzes bei Umwandlung einer Kapitalgesellschaft

Betriebswirtschaftliche Steuerlehre in Forschung und Praxis, Band 59

Hamburg 2010, 302 Seiten
ISBN 978-3-8300-5260-9 (Print & eBook)

Betriebswirtschaftslehre, EBITDA-Vortrag, Einbringung, Realisationsentscheidung, Spaltung, Steuerplanung, Stille Reserven, Umwandlungssteuerrecht, Verlustvortrag, Verschmelzung, Wertermittlung, Zinsvortrag, Zwischenwertansatz

Zum Inhalt

Bei der Umwandlung einer Kapitalgesellschaft steht dem Entscheidungsträger unter bestimmten, zunächst vom Autor herausgearbeiteter Voraussetzungen, ein Bewertungswahlrecht zwischen Buchwert, Zwischenwert und gemeinem Wert zu. Aufgrund des negativen Zeiteffekts stellt dabei regelmäßig der Buchwert den optimalen Wertansatz dar.

Verfügt die übertragende Kapitalgesellschaft über einen Verlust, Verlustvortrag, über bei Buchwertansatz nichtabziehbare Zinsaufwendungen (Zinsvortrag) oder einen EBITDA-Vortrag, kann ein daraus resultierender positiver Bemessungsgrundlageneffekt den negativen Zeiteffekt kompensieren. Vergleichbares gilt, wenn der Steuersatz des übernehmenden Rechtsträgers den Steuersatz der übertragenden Kapitalgesellschaft wesentlich übersteigt (positiver Steuersatzeffekt). Insbesondere in diesen Konstellationen, die im Fokus der Untersuchung stehen, kann der optimale Wertansatz auch im Zwischenwert oder im gemeinen Wert liegen.

Aufbauend auf einem Steuerdifferenzendwertmodell erfolgt die Ermittlung des optimalen Wertansatzes bei Verschmelzung und Spaltung einer Kapitalgesellschaft auf deren Alleingesellschafter (natürliche Person) oder auf eine andere Kapitalgesellschaft. Die Ermittlung erfolgt, soweit methodisch möglich, mathematisch-analytisch (Verschmelzung und Aufspaltung). Bei Abspaltung und Ausgliederung erfolgt die Ermittlung auf Basis von Simulationsrechnungen, einschließlich Variation der in die Berechnung des Steuerdifferenzendwerts eingehenden Einflussfaktoren.



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