Dissertation: Logout: Zivilrechtliche Haftung im Rahmen ausgewählter Internetdienstleistungen

Logout: Zivilrechtliche Haftung im Rahmen ausgewählter Internetdienstleistungen

„Application Service Providing“, „Second Life“, „Internetforen“ sowie „eBay“

Recht der Neuen Medien, Band 55

Hamburg 2010, 506 Seiten
ISBN 978-3-8300-5084-1 (Print & eBook)

Application Service Providing, E-Commerce-Richtlinie, eBay, Haftung, Haftungsrecht, Internetdienstanbieter, Internetforen, Online-Handel, Rechtswissenschaft, Second Life, Verfahrensrecht, Zivilrecht

Zum Inhalt

Rechtliche Fragestellungen rund um das Internet stehen seit Ende des letzten Jahrtausends verstärkt im Blickpunkt juristischer Betrachtungsweisen. Hierbei existiert eine Vielzahl unterschiedlicher Sachverhalte, die rechtlich relevant sind und die verschiedensten Fragen aufwerfen.

Um adäquate Antworten auf internetspezifische Haftungsfragen zu erhalten, analysiert der Autor neben allgemeinen Aspekten hinsichtlich des Zusammenspiels von Internet und Recht schwerpunktmäßig die zivilrechtlichen Haftungsaspekte im Bereich verschiedener Internetdienstanbieter, die – wie so oft im juristischen Bereich – stets einzelfallabhängig sind. Hierbei handelt es sich um Anbieter im Bereich von „Application Service Providing“, „Second Life“, „Internetforen“ sowie „eBay“. Darüber hinaus befassen sich die einzelnen Kapitel auch mit verfahrensrechtlichen Aspekten, das heißt beispielsweise mit Fragen zum jeweils anwendbaren Recht.

Während Kodifikationen rund um den Globus altern und oftmals nach und nach sowohl von Fallrecht als auch von wirtschaftlicher Exegese überlagert werden, besitzt das Bürgerliche Gesetzbuch nicht zuletzt aufgrund seiner Abstraktheit schon seit mehr als 100 Jahren Geltung. Hieran wurden von Zeit zu Zeit nur marginale (internetspezifische) Veränderungen vorgenommen. Die mit dieser Abstraktheit der Vorschriften des – insoweit gut durchdachten – Bürgerlichen Gesetzbuches verbundene Offenheit ermöglicht es nunmehr, damals noch völlig unbekannte Rechtsverhältnisse von den gesetzlich vorgesehenen Vertragsarten zu erfassen und diese sachgerecht auf neuzeitliche Sachverhalte – wie beispielsweise das Internet – anzuwenden. Ungeachtet dieser Anpassungsfähigkeit des Bürgerlichen Gesetzbuches steckt der Versuch der (deutschen) Gesetzgebung, sich sachgemäß mit dem Sektor Internet zu befassen, gleichwohl noch in den Kinderschuhen.



Informationen über das Veröffentlichen wissenschaftlicher Arbeiten.

nach oben