Forschungsarbeit: Vergütungsmanagement in der Finanzkrise

Vergütungsmanagement in der Finanzkrise

Eine Analyse am Beispiel des Bankensektors

Schriftenreihe der Forschungsstelle für Bankrecht und Bankpolitik an der Universität Bayreuth, Band 11

Hamburg 2010, 206 Seiten
ISBN 978-3-8300-4979-1 (Print & eBook)

Banken, Betriebswirtschaftslehre, Boni, Bonuszahlungen, Finanzkrise, Kreditinstitute, Personalwirtschaft, Regulierung, Vergütung, Vergütungsanreize, Vergütungsmanagement, Vergütungspolitik, Vergütungssystem, Volkswirtschaftslehre

Zum Inhalt

Die Aussicht auf hohe Bonuszahlungen im Erfolgsfall war ein Grund neben mehreren, der Bankmanager im Vorfeld der Finanzkrise dazu verleitet hat, risikoreiche Unternehmensstrategien zu verfolgen und die langfristige Stabilität der Institute zu gefährden. Vor allem im Kreditwesen wurden falsche Anreize in der leistungs- und erfolgsabhängigen Vergütung gesetzt. Die Vergütungssysteme belohnten Manager und Mitarbeiter für die Erreichung kurzfristiger Gewinnziele – ungeachtet der eingegangenen Risiken. Boni wurden meist in bar ausgezahlt und orientierten sich primär an nicht risikoadjustierten Kennzahlen. Das Fehlverhalten von Unternehmensführungen kann zum Teil auf die Anreizstrukturen der Aktionäre zurückgeführt werden. Inzwischen hat sich in Anbetracht der Dramatik der Finanz- und Wirtschaftskrise eine deutliche Änderung in der Gestaltung der Bonussysteme angekündigt. Auf dem Treffen in Pittsburgh Ende September 2009 haben sich die G 20 Staaten auf Reformen des globalen Finanzsystems geeinigt, um Fehlentwicklungen an den Finanzmärkten zu korrigieren und künftige Krisen zu verhindern. Die Autoren geben einen Überblick über veränderte rechtliche Rahmenbedingungen und neue Ansätze in der Vergütungspraxis im Bankensektor.



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