Dissertation: Radsportunfälle und Verletzungen bei den Hamburger „Cyclassics“

Radsportunfälle und Verletzungen bei den Hamburger „Cyclassics“

Eine Analyse von 1996 bis 2007

Forschungsergebnisse aus dem Institut für Rechtsmedizin der Universität Hamburg, Band 12

Hamburg 2008, 126 Seiten
ISBN 978-3-8300-4114-6 (Print), ISBN 978-3-339-04114-2 (eBook)

Cyclassics, Helmpflicht, Medizin, Prävention, Radrennsport, Radsportunfälle, Rechtsmedizin, Schultergürtel, Sportunfall, Verletzungsmuster

Zum Inhalt

Der Straßenradsport ist eine der international bedeutendsten Sportarten. Dabei nimmt der Radsport in der Rangliste der Sportarten mit den meisten (und nicht selten schweren) Unfällen ebenfalls einen Spitzenplatz ein. Zu bedenken ist beispielsweise, dass auf sehr engem Raum mit hohen Geschwindigkeiten viele Lenkbewegungen, Überholvorgänge, Richtungsänderungen (z.T. im Bereich von Begrenzungen und Hindernissen) erfolgen.

Vom Teilnehmerfeld her sind die Vattenfall-Cyclassics Europas größte Radsportveranstaltung. Bei derartigen sportlichen Großereignissen lassen sich trotz umfangreicher Sicherheitsmaßnahmen Verletzungen der Teilnehmer nicht sicher vermeiden.

Hierzu haben die Autoren mit ihrer sport- und notfallmedizinischen Arbeitsgruppe am Institut für Rechtsmedizin des UKE in enger Kooperation mit dem DRK Landesverband Hamburg, der Feuerwehr Hamburg und dem Veranstalter 2007 erstmals prospektiv Ursachen und Umstände der Radsportunfälle sowie Muster und Häufigkeiten der von den Teilnehmern erlittenen Verletzungen untersucht.

Ziel der Untersuchungen war es, die Sicherheit der Teilnehmer an den Cyclassics weiter zu erhöhen und Radfahren zu dem zu machen, was es vor allem ist:
Ein richtig schöner Sport

Die Ergebnisse werden abgerundet durch Verletztendaten der Vorjahre, so dass hier nun erstmals eine nahezu vollständige Darstellung des Verletztengeschehens der bisherigen Cyclassics-Geschichte vorliegt



Informationen über das Veröffentlichen wissenschaftlicher Arbeiten.

nach oben