Doktorarbeit: Psychoanalytische Reflexionen zur Kunst der Individuation

Psychoanalytische Reflexionen zur Kunst der Individuation

Stückwerk

Mit einem Geleitwort
von Dieter Ohlmeier

Schriften zur Kulturwissenschaft, Band 74

Hamburg 2008, 400 Seiten
ISBN 978-3-8300-3907-5 (Print), ISBN 978-3-339-03907-1 (eBook)

Arno Schmidt, Damien Hirst, Gegenwartskunst, Individuation, Joseph Beuys, Kulturtheorie, Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte, Literaturgeschichte, Marcel Proust, Psychoanalyse, Sigmund Freud, Tagesreste, Todestrieb, Zerstücken

Zum Inhalt

In dieser Untersuchung werden Kunstwerke von Joseph Beuys und Arno Schmidt (im geringeren Ausmaß von Damien Hirst und Marcel Proust) als Bildfindungen von Individuationsprozessen inhärenten, unbewußten Konflikten aufgewiesen. Diesen Künstlern gelingt es, Kunstwerke in einer ausgeprägten Äquivalenz zwischen Form und Inhalt zu schaffen. Die ein Kunstwerk konstituierende Äquivalenz zwischen Form und Inhalt wird als Grundlage psychoanalytisch orientierter Kunstdeutung beschrieben und angewendet. Freuds Schriften werden aus dieser Äquivalenz zwischen Form und Inhalt untersucht. Formausprägungen und Elemente der Darstellungsweise seiner Texte erscheinen, derart verstanden, als äquivalente inhaltliche Aussagen. Drei Verhalte werden ausführlich dargelegt. Das „Zerstücken“, als von Freud benutzte Vokabel zur Bezeichnung des ersten Schritts des psychoanalytischen Verfahrens, die „Tagesreste“, ein von Freud eingeführter Fachterminus und seine Beschreibung des „Todestriebs“. Alle drei Verhalte werden in ihrer grundlegenden Bedeutung für Prozesse der Individuation aufgewiesen und aus ihnen eine Theorie des Ablaufs von Individuationsprozessen entwickelt.



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