Dissertation: Rechnungslegung der Einheitsgesellschaft

Rechnungslegung der Einheitsgesellschaft

Ausgewählte Bilanzierungsprobleme im Jahres- und Konzernabschluss der Einheits-GmbH & Co. KG

Schriften zum Betrieblichen Rechnungswesen und Controlling, Band 63

Hamburg , 310 Seiten

ISBN 978-3-8300-3816-0 (Print)
ISBN 978-3-339-03816-6 (eBook)

Zum Inhalt

Das Charakteristikum der Einheitsgesellschaft, dass die GmbH & Co. KG alleinige Gesellschafterin ihrer eigenen Komplementärin ist, stellt die Bilanzierungspraxis vor – mitunter vermutlich noch nicht bewusst wahrgenommene – Probleme.

Die GmbH & Co. KG in der Form der Einheitsgesellschaft ist insbesondere bei mittelständischen (Familien-)Unternehmen auf Grund Ihrer organisationsrechtlichen Vorteile sehr beliebt. Trotz dieser Vorteile kommt es bei der Einheitsgesellschaft aufgrund der wechselseitigen Beteiligung der beiden Gesellschaften zu spezifischen Bilanzierungsproblemen. Beispielhaft seien für den Jahresabschluss der GmbH & Co. KG der Ausweis der Anteile an Komplementär-GmbH, die Bilanzierung des Ausgleichspostens für aktivierte eigene Anteile gemäß § 264 c Abs. 4 Satz 2 HGB sowie die Angabe ausstehender Hafteinlagen genannt. Genauso ergeben aus der wechselseitigen Beteiligung bei der Komplementär-GmbH Fragen, wie z. B. die Bilanzierung einer Rücklage für eigene Anteile. Schließlich führen die wechselseitigen Beteiligungen mit den passivischen Korrekturen im Konzernabschluss zu teilweise komplexen Konstellationen.

Der Verfasser zeigt Lösungen für diese Bilanzierungsprobleme für verschiedene Gestaltungen der Einheitsgesellschaft auf, die anhand von Beispielen verständlich gemacht werden. Dabei wird zwischen der praxistypischen Gestaltung, bei der die GmbH nicht am Kapital der GmbH & Co. KG beteiligt ist und der gesetzestypischen Konstellation mit Kapitalbeteiligung unterschieden.

Das Werk stellt einen Leitfaden für Bilanzierungspraktiker dar, da verschiedene in der Praxis typische Konstellationen, wie z. B. die unentgeltliche Übertragung der GmbH-Anteile oder die Übertragung gegen Ausgabe von Anteilsrechten an der KG behandelt werden.

Außerdem leistet das Buch einen Beitrag zur bilanztheoretischen Diskussion, indem gezeigt wird, wie mit einer wirtschaftlichen Betrachtungsweise die für die Einheitsgesellschaft einschlägigen Rechtsnormen auszulegen bzw. fortzuentwickeln sind, um zu einer zweckadäquaten Bilanzierung zu gelangen, die die tatsächlichen Verhältnisse der Gesellschaften bzw. des Konzerns richtig wiedergibt.

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