Studie: AUFS NEUE GLAUBEN

AUFS NEUE GLAUBEN

– Nach Geist und Zeichen der Jesusbotschaft –

THEOS – Studienreihe Theologische Forschungsergebnisse, Band 71

Hamburg , 194 Seiten

ISBN 978-3-8300-2760-7 (Print)
ISBN 978-3-339-02760-3 (eBook)

Zum Inhalt

Der in dieser Schrift unternommene Versuch eines spirituell vertieften Gottesglaubens gründet auf religionsphilosophischen Denkansätzen, die einleitend kurz aufgeblendet werden: Seins- und erkenntnistheoretisch, theologisch, kosmologisch, psychologisch, ethisch und pragmalinguistisch. Das zweite Kapitel – unter dem Signum von Jesu Heilsbotschaft und Kreuzesopfer – nimmt alsdann eine vierfache Gewichtung der Evangelientexte vor, und zwar nach folgenden Kategorien eines Wahrscheinlichkeits-Parameters:

a) jesus-originär, faktisch wie verbal;
b) bildhaft-allegorisch, gemäß jesuanischer Heilsaussage;
c) wunderträchtig, signifikant nur als ethisches Paradigma;
d) post-jesuanisch, zum Zwecke christlicher Missionierung.

Ein Exkurs behandelt kritisch die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Turiner Grabtuch für die „Auferweckung“ Jesu vom Tod. Die folgenden Kapitel befassen sich mit weiteren Aspekten religiöser Glaubensvertiefung: inhaltlich, strukturell und kultisch. Über die menschlich-personale Offenbarung Gottes in Gestalt des Jesus von Nazareth hinaus wird als erstes die fortlaufende Manifestation eines theistischen Schöpfers in der Welt-, Natur- und Menschheitsgeschichte aufgezeigt – und zwar gegen die Position des Deismus. Dabei wird auch auf das Problem des Bösen in der Welt eingegangen.

Christliche Religiosität ergibt sich in diesem erweiterten Horizont dann

1) über ein vertieftes hermeneutisches Textverstehen der Heiligen Schrift im Sinne Georg Gadamers sowie
2) eine primär spirituelle Textdeutung namentlich des Neuen Testaments und
3) eine Glaubensumsetzung in postmodern-mystischer Frömmigkeit.

Damit hängt die Frage nach menschlicher Schuld und nach einem heute gültigen christlichen Ethos zusammen. Für letzteres erhebt der Verfasser grundlegende Postulate, die mit folgenden Stichworten umschrieben sind: Gottbezogenheit, Prinzip Geist gegen die Ursünden Hybris und Gier, die komplementären Basiswerte Humilitas und Libertas, das Existential „Leid“ in den Modi von Zufügung und Erdulden, die Kardinaltugend Temperantia als durchlaufendes Strukturprinzip.

Abschließend werden Prolegomena zu einer Erneuerung der christlichen Kirche aus dem Geiste Jesu sowie im Sinne einer „Ecclesia semper reformanda“ vorgetragen. Alles zusammenfassend erfolgt zuletzt das Glaubensbekenntnis des Autors.

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