Sammelband: Beiträge zur Phraseologie aus textueller Sicht

Beiträge zur Phraseologie aus textueller Sicht

PHILOLOGIA – Sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse, Band 112

Hamburg 2008, 316 Seiten
ISBN 978-3-8300-2599-3 (Print & eBook)

DaF-Unterricht, Französische Lieder, Idiomatische Bildspiele, Idiomatizität, Janosch, Jerome David Salinger, Johann Nestroy, Karl Kraus, Leserbriefe, Linguistik, Literarische Idiomübersetzung, Literarische Texte, Phraseologie, Phraseologismen, Pressetexte, Salman Rushdie, Slogans, Sprachwissenschaft, Textbildende Potenzen, Werbesprache, Werbetexte, William Shakespeare, Zeitungsüberschriften

Zum Inhalt

Der Sammelband ist eine Zusammenstellung von Arbeiten zum Verhalten und Gebrauch von Phraseologismen auf textueller Ebene und spiegelt damit die Tendenz zu textbezogenen Studien in der aktuellen linguistischen Forschung wider.

Die Mehrheit der im Werk enthaltenen Beiträge beschäftigt sich mit dem Thema der textbildenden Potenzen sowie der phraseologischen Modifikationen in verschiedenartigen Textsorten, wobei in jeder Textsorte auf die typischen Sprachfunktionen der Phraseologismen eingegangen wird.

Die im Werk behandelten Textsorten sind folgende:

- Werbetexte und Slogans
Aus monolingualer und kontrastiver Sicht wird der Beziehung zwischen phraseologischem Werbetext und begleitendem Textbild auf den Grund gegangen. Dabei werden unterschiedliche Strategien (z.B. Reliteralisierung eines Idiomteils durch das Bild; formale Modifikationen) dargestellt, die der Werber mittels Phraseologismen zur Erregung der Aufmerksamkeit des Empfängers verwendet.

- Pressetexte
Gegenstand der Untersuchungen sind die Sprachfunktionen der Phraseologismen in Leserbriefen und in aus Phraseologismen bestehenden Zeitungsüberschriften. Aus kontrastiver Sicht werden ebenso Phraseologismen in europäischen Modezeitschriften und Modifikationen in Presseschlagzeilen analysiert.

- Literarische Texte
In diesen Texten stellen Phraseologismen ein effizientes Mittel zur Charakterisierung der literarischen Gestalten dar. Untersucht werden Passagen aus Werken von J. D. Salinger, Shakespeare, J. Nestroy, K. Kraus, S. Rushdie und Janosch u. a., in denen u.a. die am häufigsten auftretenden Modifikationstypen und Fälle von Übersetzungsschwierigkeiten aufgedeckt werden.

Der Einsatz von idiomatischen Witzen im DaF-Unterricht und der Gebrauch von Phraseologismen in französischen Liedern sind weitere Schwerpunkte des Sammelbandes.

Link der Autorin

www.usc.es/aleman/mellado.htm

    

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