Doktorarbeit: Internationalisierung als Wettbewerbsstrategie

Internationalisierung als Wettbewerbsstrategie

MERKUR – Schriften zum Innovativen Marketing-Management, Band 2

Hamburg 2001, 349 Seiten
ISBN 978-3-8300-0427-1 (Print)

Rezension

[...] Ralf Nöcker, Mitglied der F.A.Z.-Wirtschaftsredaktion, zeigt in seinem Buch, was innerhalb des Unternehmens und auf dem Auslandsmarkt zu beachten ist, damit Internationalisierungsstrategien von Erfolg gekrönt sind.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30. Juli 2001

Betriebswirtschaftslehre, Direktinvestitionen, Export, Globalisierung, Internationales Management, Lizenzvergabe, Strategieforschung, Wettbewerbsstrategien, Wettbewerbsvorteile

Zum Inhalt

International tätige Unternehmen bilden in der Praxis heute eher die Regel als die Ausnahme. Nicht nur Großunternehmen, auch kleine und mittlere Unternehmen drängen zunehmend auf Auslandsmärkte. Diesem Phänomen hat sich auch die betriebswirtschaftliche Forschung in den letzten Jahren eingehend gewidmet. Eine ebenso entscheidende sowie simple Frage wurde dabei aber - zumindest im deutschsprachigen Raum - systematisch bisher noch nicht erörtert: Wie kann Internationalisierung eigentlich zu einem Wettbewerbsvorteil für die betreffenden Unternehmen führen?

Mit dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, diese Frage zu klären. Dabei wird der Blick zunächst in das Innere eines Unternehmens gerichtet, das die Aufnahme einer grenzüberschreitenden Geschäftstätigkeit plant: Sind dessen Ressourcen und Kompetenzen geeignet, ins Ausland transferiert zu werden, oder bilden sie möglicherweise nur für einen Wettbewerbsvorteil im Inland eine Grundlage? Auf welche Weise - also via Export, Lizenzvergabe oder Direktinvestition - sollte dieser Transfer erfolgen?

Weiterhin wird erörtert, wie die Marktgegebenheiten im In- und Ausland und deren mögliche Veränderungen nach Eintritt des Unternehmens Internationalisierungsentscheidungen und die Wettbewerbsposition von Unternehmen beeinflussen. Schließlich wird untersucht, inwieweit die internationale Streuung von Produktionskapazitäten selbst eine Quelle von Wettbewerbsvorteilen darstellen kann. Der Autor wendet bei der Analyse dieser Fragen Erkenntnisse der Strategieforschung an.

Zum Autor

Ralf Nöcker war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Internationale Unternehmungen in Gießen und ist heute Wirtschaftsredakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.



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