Doktorarbeit: Bestimmungsfaktoren betrieblichen Umweltengagements: Einflussmöglichkeiten der betrieblichen Akteure

Bestimmungsfaktoren betrieblichen Umweltengagements: Einflussmöglichkeiten der betrieblichen Akteure

Eine empirische Untersuchung in den Branchen Chemie und Textil / Bekleidung

Öko-Management – Studien zur ökologischen Betriebsführung, Band 3

Hamburg 2000, 276 Seiten
ISBN 978-3-8300-0296-3 (Print)

betriebliche Selbstregulierung, Betriebsrat, Betriebswirtschaftslehre, gesetzliche Auflagen, Ökologie, Umweltschutz, Umweltstandards, Unternehmensbelastung, Wettbewerbsfähigkeit

Zum Inhalt

Sowohl gesamtwirtschaftliche als auch unternehmensseitige Ausgaben für den Umweltschutz zeigen einen seit Jahren fast kontinuierlich steigenden Verlauf. Die Dominanz ordnungsrechtlicher Maßnahmen im deutschen Umweltrecht sowie das im internationalen Vergleich hohe Umweltschutz-Niveau ziehen eine relativ starke Belastung deutscher Unternehmen nach sich, die oft mit einer Gefährdung des Wirtschaftsstandortes Deutschland gleichgesetzt wird. Dieser von Seiten der Unternehmen und ihrer Interessenverbände häufig beklagten Situation steht jedoch die empirische Beobachtung gegenüber, dass die hohen Standards von einer nicht geringen Zahl von Unternehmen noch freiwillig überschritten werden. Diese Diskrepanz zwischen Lamentieren einerseits und der Übererfüllung gesetzlicher Standards andererseits führt zu der Frage nach den Bedingungsfaktoren dieser betrieblichen Selbstregulierung.

Auf Basis des verfügungsrechtlichen Ansatzes werden Verhalten und Einflussmöglichkeiten der Akteure auf betrieblicher Ebene analysiert und hieraus abgeleitete Hypothesen mit Unternehmensdaten aus den Branchen Chemie und Textil/Bekleidung konfrontiert, um jene Faktoren herauszukristallisieren, die sich positiv auf das Umweltengagement der Unternehmen auswirken.



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