Doktorarbeit: Motivating an age-diverse workforce in China

Motivating an age-diverse workforce in China

– in englischer Sprache –

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Personalwirtschaft, Band 67

Hamburg , 316 Seiten

ISBN 978-3-339-13484-4 (Print) |ISBN 978-3-339-13485-1 (eBook)

Zum Inhalt englishenglish

Im Vergleich zum allgemeinen Altern der Weltbevölkerung ist das Altern von Chinas Bevölkerung zusätzlich durch die Nachwirkungen der Ein-Kind-Politik getrieben. China hat bereits begonnen, Gegenmaßnahmen, wie die Lockerung der Ein-Kind-Politik und die Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters, einzuführen. Nichtsdestotrotz impliziert keine der Maßnahmen, dass die immer altersdiverser werdende Arbeitnehmerschaft motiviert ist, zum Erfolg ihrer Unternehmen beizutragen. Ein weiteres Hindernis ist der Mangel an Wissen über Personalmanagement in China. Daher fokussiert sich diese Studie auf die Motivation der altersdiversen Arbeitnehmerschaft in China.

Ein theoretisches Modell, welches die Bindung von jüngeren und älteren Arbeitnehmern erklärt und vorhersagt, wurde konstruiert, indem verschiedene motivierende Faktoren einbezogen wurden. Das Modell baut auf dem Job Demands-Resources (JDR) Modell und einer Erweiterung dessen auf. Das Modell in dieser Studie besteht aus verschiedenen latenten Variablen, die in unabhängige Konstrukte, Mediatoren und Zielkonstrukte unterschieden werden. Die unabhängigen Konstrukte sind erschwerende Anforderungen, herausfordernde Anforderungen und Arbeitsressourcen. Die Mediatoren sind Arbeits-Familien-Konflikt, Arbeitsengagement und Arbeitszufriedenheit. Die Zielkonstrukte sind psychologischer Rückzug und Kündigungsabsicht. Daraufhin wurde dieses Modell mittels der Partial Least Squares Strukturgleichungsmodellierung (PLS-SEM) und der Necessary Condition Analysis (NCA) ausgewertet.

Unter anderem zeigen die Ergebnisse, dass es von höchster Notwendigkeit ist, die mehrdeutigen Effekte der herausfordernden Anforderungen auf das Arbeitsengagement und den Arbeits-Familien-Konflikt zu beobachten. Obwohl der Arbeits-Familien-Konflikt keinen signifikanten Einfluss auf die Kündigungsabsicht aufweist, zeigt er andere massive, negative Effekte. Weiterhin gibt es signifikante Unterschiede in den Pfadbeziehungen zwischen jüngeren und älteren Arbeitnehmern, wie auch notwendige Bedingungen auf der übergeordneten Ebene und den Gruppenebenen. Die Forschungsergebnisse sind sowohl für chinesische als auch ausländische Unternehmen, welche in und mit China Geschäftsbeziehungen betreiben, relevant.

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