Dissertation: Leitmaximen eines wertschöpfungsorientierten Managementkonzeptes

Leitmaximen eines wertschöpfungsorientierten Managementkonzeptes

Entwicklung eines integrativen Ansatzes für Unternehmen als erwerbswirtschaftlich ausgerichtete sozio-technische Systeme

Nachhaltigkeits-Management – Studien zur nachhaltigen Unternehmensführung, Band 45

Hamburg , 532 Seiten

ISBN 978-3-339-12258-2 (Print)
ISBN 978-3-339-12259-9 (eBook)

Zum Inhalt

Während in der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur und Unternehmenspraxis nach wie vor die erwerbswirtschaftliche Ausrichtung der Gewinn- bzw. Shareholder Value-Orientierung vorherrschend ist, gehen anspruchspluralistische Unternehmensansätze, wie z.B. die Stakeholder-Theorie, davon aus, dass neben den Kapitalgebern auch verschiedene andere Stakeholder Einfluss auf die erwerbswirtschaftliche Tätigkeit eines Unternehmens nehmen können bzw. von dieser beeinflusst werden. Eine Erfolgsgröße, welche sich sowohl mit dem Gewinn- bzw. Shareholder Value-Gedanken als auch mit anspruchspluralistischen Unternehmenskonzepten gut vereinbaren lässt, jedoch in den letzten Jahren zunehmend in Vergessenheit geraten bzw. anspruchsmonistisch uminterpretiert wurde, stellt die Wertschöpfung dar. Vorliegende Dissertation setzt sich kritisch mit der Wertschöpfung als alternative erwerbswirtschaftliche Ausrichtung auseinander, mithilfe dieser auch Unternehmen als spezifische Betriebsform von anderen Wirtschaftsbetrieben sowie sonstigen Betrieben abgegrenzt werden können. Hierzu gliedert sich die Arbeit in vier grundlegende Themenabschnitte. Im ersten Abschnitt wird der Betrieb als institutionelles Erfahrungsobjekt der Betriebswirtschaftslehre ins Zentrum der Betrachtung gerückt und eine Neusystematisierung entwickelt, welche auch in der Lage ist, Betriebe in kategorial gleiche Cluster zusammenzufassen. Aufbauend auf dieser Systematik wird in einem zweiten Abschnitt eine subkategoriale Erweiterung vorgeschlagen, die es ermöglicht, Unternehmen von anderen Betrieben abzugrenzen. Explizit wird hierbei als Differenzierungskriterium auf das Konzept der Wertschöpfung zurückgegriffen und die Notwendigkeit einer Erweiterung der erwerbswirtschaftlichen Ausrichtung für Unternehmen diskutiert. In einem dritten Abschnitt werden die Grenzen des traditionellen Wertschöpfungskonzeptes beleuchtet sowie die Erfolgsgröße kritisch auch aus einer Managementperspektive evaluiert. Die Ausführungen der vorliegenden Dissertation schließen in einem vierten Abschnitt mit zwei empirischen Studien, welche auch auf praktische Implikationen eines wertschöpfungsorientierten Unternehmensansatzes rekurrieren und einen Ausblick für zukünftige Forschungsarbeiten geben.

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