Dissertation: Konstrukt der Emotionalen Intelligenz

Konstrukt der Emotionalen Intelligenz

Untersuchungen zur Validität

Studienreihe psychologische Forschungsergebnisse, Band 196

Hamburg 2020, 220 Seiten
ISBN 978-3-339-11506-5 (Print), ISBN 978-3-339-11507-2 (eBook)

Bildungsforschung, Bildungswissenschaft, Emotion, Emotionale Intelligenz, Emotionsforschung, Intelligenz, Psychologie, Sonderpädagogik, Validierungsstudie, Validität

Zum Inhalt

Viele emotionale Kompetenzen, wie z.B. Empathie, Durchsetzungsvermögen in Gruppen oder Fähigkeiten zur Selbstregulation, finden sich im Konstrukt der Emotionalen Intelligenz wieder. Es findet in vielen Forschungsfeldern, wie z.B. in den Bildungswissenschaften, der Sonderpädagogik und in der Klinischen Psychologie Anwendung. Seit Goleman 1998 das Thema der Emotionalen Intelligenz populär gemacht hat, werden zunehmend mehr Beiträge in wissenschaftlichen Fachmagazinen veröffentlicht.

Das Ziel dieser Dissertation ist zu beurteilen, ob die Validität des Konstruktes der Emotionalen Intelligenz für solche Forschungsvorhaben als gegeben betrachtet werden kann. Dies ist erforderlich, da Emotionale Intelligenz im wissenschaftlichen Diskurs sehr unterschiedlich bewertet wird. So machen manche Autoren deutlich, dass es sich um kein wissenschaftliches Konstrukt handele und seine Aussagekraft äußerst begrenzt sei. Vertreter der Emotionalen Intelligenz weisen solche Kritikpunkte jedoch scharf zurück und betonen den wissenschaftlichen Wert des Konstruktes der Emotionalen Intelligenz sowie die Güte der eingesetzten Messverfahren.

Aus diesem Grund soll im Rahmen dieses Spannungsfelds Stellung bezogen werden und durch eigene Untersuchungen die Validität des Konstruktes der Emotionalen Intelligenz am Beispiel von zwei häufig eingesetzten Verfahren untersucht werden. Dabei soll auch Bezug auf bestehende Befunde genommen werden und so die Brauchbarkeit des Konstruktes der Emotionalen Intelligenz für zukünftige Forschungsvorhaben geprüft werden. Hierbei werden aber auch Alternativen zum Konstrukt der Emotionalen Intelligenz (wie z.B. das der Sozialen Intelligenz oder das Modell der „Multiplen Intelligenzen“) diskutiert und deren empirisches Fundament gegenübergestellt werden. Auf diese Weise soll abschließend entschieden werden, welchen Verfahren in weiteren Forschungsvorhaben der Vorzug gegeben werden sollte bzw. welche Rolle das Konstrukt der Emotionalen Intelligenz dabei spielen sollte.



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