Coverabbildung: Forschungsarbeit, „Chronozentrismus: Ein Instrument der Hegemonialkonstruktion der Gesellschaftswissenschaften“ von Daniel Gens

Daniel Gens Chronozentrismus: Ein Instrument der Hegemonialkonstruktion der Gesellschaftswissenschaften

Hamburg 2018, 138 Seiten

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Zum Inhalt

Es wird von der These ausgegangen, dass das in der europäischen Ideengeschichte gesellschaftswissenschaftlich und philosophisch produzierte Wissen über Zeit chronozentrisch ist, d.h. es parallel zum Ethnozentrismus ein zentraler Wissensbestand zur Überlegenheitskonstruktion einer europäischen, christlichen Moderne ist. Die dadurch entstandenen bzw. entstehenden „Ungleichzeitigkeiten“ dienen der Hierarchisierung gesellschaftlicher Beziehungen, und zwar im Binnenverhältnis von Gesellschaften ebenso wie im Vergleich der Kulturen. Es wird rekonstruiert wie sich ausgehend vom Zoroastrismus die moderne Konstruktion einer linearen Zeitperspektive zum Kernbestandteil wissenschaftlichen Denkens entwickelt hat.

Bibliografische Daten

Autor Daniel Gens
Titel Chronozentrismus: Ein Instrument der Hegemonialkonstruktion der Gesellschaftswissenschaften
Seiten 138
Erscheinungsjahr 2018
Erscheinungsdatum 04.06.2018
Ort Hamburg
ISBN (Print) 978-3-339-10132-7
eISBN (eBook) 978-3-339-10133-4
Schriftenreihe Soziologische Themen in der Diskussion
Band 7

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