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Verlagsprogramm

Forschungsarbeit: Idealisierung des Beruflichen versus längere Lebensarbeitszeit

Idealisierung des Beruflichen versus längere Lebensarbeitszeit

Enttäuschte Erwartungen als Motivations­probleme älterer Mitarbeiter

Schriften zur Arbeits-, Betriebs- und Organisa­tions­psycho­logie, Band 56

Hamburg 2011, 246 Seiten
ISBN 978-3-8300-5482-5


Schlagworte

Längere Lebensarbeitszeit, Demografie, Alter, Beruf, Erwerbstätigkeit, Motivation, Arbeitspsychologie, Organisationspsychologie, Ältere Mitarbeiter, Leistung, Rente mit 67, Psychologie

Zum Inhalt

Die demografische Entwicklung erreicht nun auch den gesellschaftlichen Diskurs: Eine zunehmende Lebenszeit bringt unweigerlich auch längere Lebensarbeitszeiten mit sich. Die Frage, wie sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf diese Veränderungen einstellen müssen, wird nicht selten mit der Wiederholung bereits bekannter Positionen beantwortet: Mehr staatliche Unterstützung, bessere Fortbildungsangebote und eine intensivere Wertschätzung für ältere Mitarbeiter. Das Buch wagt einen alternativen Blick auf diese gesellschaftliche Herausforderung und untersucht den potentiellen Zusammenhang zwischen der Idealisierung des Beruflichen und den motivationsgefährdenden Enttäuschungen älterer Mitarbeiter. Anhand der Medien- und Kommunikationsbranche, die für ihre Neigung, junge Mitarbeiter mit idealisierenden beruflichen Vorstellung erst zu einem außerordentlich hohen Arbeitseinsatz zu bewegen, um sich dann von ihnen deutlich vor dem Eintritt ins Rentenalter wieder zu trennen, wird erforscht, ob eine gesellschaftliche Idealisierung des Berufes und die damit einhergehenden Enttäuschungen einer lebenslangen Motivation, Lernbereitschaft und Produktivität des Einzelnen im Wege steht. Die Analyse von qualitativen Interviews mit Beschäftigten aus der Medien- und Kommunikationsbranche jenseits des 45. Lebensjahres führt zu der These, dass eine Gesellschaft, deren Mitglieder länger produktiv sein sollen, eben vor allem eine Neudefinition des Beruflichen benötigt. Ein Entwurf der gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, welche diesen Veränderungsprozess voran treiben könnten, rundet diese wissenschaftliche Studie zu einer der drängendsten gesellschaftlichen Fragestellungen ab.

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