: Die zeitliche und ikonographische Stellung des Frieses der Basilica Aemilia

Die zeitliche und ikonographische Stellung des Frieses der Basilica Aemilia

ANTIQUITATES – Archäologische Forschungsergebnisse, Band 2

Hamburg , 200 Seiten

ISBN 978-3-925630-66-8 (Print)

Zum Inhalt

Vergleichbar vielleicht nur mit Livius‘ Geschichtswerk „ab urbe condita“, ist kein weiteres Denkmal aus römischer Zeit erhalten, das in ähnlichem Umfang kontinuierlich historische Ereignisse schildert. Es handelt sich um ein einmaliges Dokument römischen Geschichtsverständnisses.
Die aus dünnen griechischen Marmorplatten skulpierten Reliefs des Frieses der Basilica Aemilia auf dem Forum Romanum in Rom erzählen in bislang nicht gekanntem Umfang die Geschichte der Stadt Rom von ihren sagenhaften Anfängen bis in die Blütezeit der römischen Republik.
Peter Kränzle analysiert die zahlreichen, zum Teil äußerst fragmentarisch erhaltenen Friesplatten nach ihrer ikonographischen Aussage; der Inhalt konnte weitgehend rekonstruiert werden: Episoden aus der sagenhaften Gründungszeit und Szenen aus der Königszeit sowie der römischen Republik.
Der Autor stellt umfassende Betrachtungen unter Einbeziehung möglichst aller Aspekte des Kunstwerkes an. Alle Facetten, wie Bildsprache, Stil, technische Zurüstung, Bauzusammenhang, Künstler, Auftraggeber und schließlich das Publikum, kommen zur Sprache und stellen die Datierung des Frieses, das Plinius unter die Weltwunder zählte, auf eine solide Basis.

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