Geschichtsverständnis
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Christoph Frilling
Bernd Rosemeyer – Reichspropaganda-Rennfahrer
Zur Frage der geschichtspolitischen Einordnung eines Täters der NS-Propaganda in einen lokalgeschichtlichen Kontext
Studien zur Geschichte des Nationalsozialismus
Die nationale und internationale Rosemeyer-Rezeption kann als paradigmatisch angesehen werden für ein weitgehend unkritisches Geschichtsverständnis, das im Ergebnis zu einem exkulpierenden Rosemeyer-Bild gelangt und eine Täterschaft des Protagonisten „im eigentlichen Sinne“ negiert. Auf dieser Grundlage wird in Lingen, der Heimatstadt […]
Jan Martin Eschbach
Making Britannia – Das Epische Erzählen vom Werden eines Volkes
Untersuchungen zu den Roman Britain Novels Rosemary Sutcliffs
Studien zur Anglistik und Amerikanistik
Rosemary Sutcliffs historische Romane gehören zur Weltliteratur für Kinder und Jugendliche. Ihre spannenden Erzählungen The Eagle of the Ninth, The Silver Branch und The Lantern Bearers, die von der Römerzeit in Britannien erzählen, haben das Geschichtsverständnis mehrerer Generationen von Lesern geprägt. Der vorliegende Band […]
Matthias Stuber
Die Einheit der Welt bei Arnold J. Toynbee
Eine Kritik der Universalgeschichte – dargestellt und untersucht an der “A Study of History”
Schriften zur politischen Theorie
Der britische Historiker Arnold J. Toynbee hat die Universalgeschichtsschreibung nach Oswald Spengler im 20. Jahrhundert stark geprägt. Sein interdisziplinärer Ansatz wurde zu Lebzeiten intensiv diskutiert und ist heute aktueller denn je. Vergleichende Studien von Kulturen über „Zeit und Raum“ sind zu seinem Markenzeichen geworden. […]
Anna Nalbandyan
Schillers Geschichtsauffassung und ihre Entwicklung in seinem klassischen Werk
In Schillers Texten finden sich komplexe Wechselbeziehungen zwischen einer aufklärerischen Geschichtskonzeption, Ästhetik und Philosophie: Diese Vernetzung von verschiedenen Zugriffen auf Geschichte und ihre literarische Adaption im „Geschichtsdrama“ kristallisiert sich im Kontext des zeitgenössischen Geschichtsverständnisses heraus, in dem […]
Zdzislaw Krasnodebski, Stefan Garsztecki, Rüdiger Ritter (Hrsg.)
Last der Geschichte?
Kollektive Identität und Geschichte in Ostmitteleuropa. Belarus, Polen, Litauen, Ukraine
Nach 1989 kam es in den postsozialistischen Ländern Ostmittel- und Osteuropas nicht nur zum politischen Systemwechsel, sondern auch zu neuen Herangehensweisen in den nationalen Historiographien und zum Auffüllen "weißer Flecken". Der Wunsch nach Festigung der Legitimität der neuen Staaten durch Rekurs auf die Geschichte zog hitzige Debatten […]
Renate Heugel
Die deutsch-arabische Freundschaft
Deutsche Geschichte (1815–1945) in syrischen Schulbüchern
ﻧﻮﺮ ﺍﻠﺤﻜﻤﺔ Nur al-hikma
Licht der Weisheit. Interdisziplinäre Schriftenreihe zur Islamwissenschaft
Der Nahe Osten ist im Aufruhr. Arabischer Frühling oder islamistischer Winter, so geistert die Frage durch die Medien. Wie soll sich der Westen positionieren? Oft wird die besondere Rolle Deutschlands in der Region betont; die sogenannte ‘deutsch-arabische Freundschaft‘. Worauf gründen wir unsere guten Beziehungen zur arabischen Welt? Wie sehen […]
Peter Kränzle
Die zeitliche und ikonographische Stellung des Frieses der Basilica Aemilia
ANTIQUITATES – Archäologische Forschungsergebnisse
Vergleichbar vielleicht nur mit Livius‘ Geschichtswerk "ab urbe condita", ist kein weiteres Denkmal aus römischer Zeit erhalten, das in ähnlichem Umfang kontinuierlich historische Ereignisse schildert. Es handelt sich um ein einmaliges Dokument römischen Geschichtsverständnisses.
Die aus dünnen griechischen Marmorplatten skulpierten […]
Volker Fuhrt
Erzwungene Reue
Vergangenheitsbewältigung und Kriegsschulddiskussion in Japan 1952-1998
Seit Anfang der 1980er Jahre werden Japans Beziehungen zu den ostasiatischen Nachbarn immer wieder durch die ambivalente Haltung Tokyos zur eigenen Vergangenheit belastet. Bis dahin hatte Japan im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland seine Beziehungen zur Außenwelt nach dem 1945 gescheiterten Versuch der territorialen Expansion durch […]
Verena Grüter
Begegnung mit dem göttlichen Du
Karl Heims Christologie im theologiegeschichtlichen Kontext
THEOS – Studienreihe Theologische Forschungsergebnisse
Karl Heim darf als höchst origineller theologischer Denker gelten. Als Professor in Tübingen hatte er in den zwanziger und dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts einen enormen Hörerfolg unter Angehörigen aller Fakultäten. Verena Grüter versucht, der Faszination, die sein theologisches Denken gerade auf Nichttheologen ausübte, ein wenig auf […]