Doktorarbeit: Zurechnung von Realakten im Bürgerlichen Parlament

Zurechnung von Realakten im Bürgerlichen Parlament

Studien zur Rechtswissenschaft, Band 37

Hamburg , 265 Seiten

ISBN 978-3-86064-871-1 (Print)

Zum Inhalt

Für die Realakte des BGB gibt es - im Gegensatz zu den anderen Rechtshandlungen - für die Frage der Zurechnung von Drittverhalten auch einhundert Jahre nach seiner Verabschiedung keine einheitliche Lösung. Daher untersucht der Autor umfassend die zu den Realakten des BGB diesbezüglich vertretenen Lösungsvorschläge. Die Studie ist darauf ausgerichtet, dogmatische Grundlagen der Zurechnungsproblematik zu klären.

In der Einführung wird - angesichts der vielfältigen Anwendung des Zurechnungsbegriffs - zunächst konkretisiert, in welcher Hinsicht in der Arbeit von Zurechnung gesprochen wird. Die Realakte werden begrifflich von anderen Rechtshandlungen abgegrenzt und nach ihren jeweiligen Strukturmerkmalen in drei Gruppen eingeteilt: nichtfinales Handeln, Handeln mit unselbständig und selbständig finalem Willenselement.

In einem allgemeinen Teil schließt sich eine Auseinandersetzung mit den Theorien an, welche mit Gültigkeitsanspruch für alle Realakte auftreten. Der negative Befund der Sichtung generalisierender Lösungsansätze führt dann zur Diskussion der einzelnen Realakte.

Im Rahmen dieser Erörterung kommen sämtliche Realakte und alle bisher entwickelten Zurechnungsmöglichkeiten zur Sprache. Schwerpunkte bilden unter anderem Einzelprobleme wie die Abdingbarkeit bzw. Subjektivierung des § 950 BGB, Verwendungen im Drei-Personen-Verhältnis, der Verkehrsanschauung und die Rechtsnatur des § 854 II BGB. Die Arbeit verwertet Literatur und Rechtsprechung umfassend - einschließlich des älteren Schrifttums bis zur ersten Drittel des vergangenen Jahrhunderts.

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