: Evaluation von Synergien bei Unternehmenszusammenschlüssen

Evaluation von Synergien bei Unternehmenszusammenschlüssen

Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, Band 86

Hamburg 1998, 220 Seiten
ISBN 978-3-86064-832-2 (Print)

Aquisitions, Betriebswirtschaftslehre, Fusion, Hoesch, Krupp, Mergers, Synergien, Unternehmenszusammenschluss, Wettbewerbsvorteil

Zum Inhalt

Unternehmenszusammenschlüsse haben in allen Bereichen der Wirtschaft Hochkonjunktur. Sieht man einmal von dem Fall einer feindlichen Übernahme zwecks Liquidation des Wettbewerbers ab, so verbindet sich mit dem Zusammenschluss die Zielstellung der Unternehmen, Potentiale zusammenzulegen und vor diesem Hintergrund einen komparativen Wettbewerbsvorteil gegenüber Dritten zu erlangen. Der Unternehmenszusammenschluss erfolgt in Erwartung wirtschaftlichen Erfolgs sei es nun auf dem Wege der Leistungssteigerung und dem Erschließen neuer Märkte oder einer Verbesserung der Kostensituation in einzelnen Unternehmensbereichen.

Die Praxis zeigt jedoch ein differenziertes Bild. Nicht alle Unternehmenszusammenschlüsse bringen den gewünschten Erfolg. Gängige Erklärung für den Misserfolg von Unternehmenszusammenschlüssen ist das Fehlen von Synergien. Sind diese Synergien vorhanden, so verspricht die Unternehmensverbindung Erfolg. Doch was sind Synergien? Aus betriebswirtschaftlicher Sicht stellen sich in diesem Kontext eine Vielzahl an Fragen nach dem Inhalt, dem Nutzen und der Bewertung von Synergien sowohl vor als auch nach einem Zusammenschluss.

Den Mittelpunkt dieser Arbeit bildet die Aufarbeitung der Synergieproblematik durch eine umfassende quantitative Synergieevaluation, die ausgehend von partikulären Messansätzen zu einem ganzheitlichen indikatorgestützten Modell gelangt. Die praktische Einsetzbarkeit des Modells wird anhand eines Fallbeispiels demonstriert und zeigt eindrucksvoll die Aktualität der Fragestellung.



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