: Arbeit und Wertewandel im postmodernen Deutschland

Arbeit und Wertewandel im postmodernen Deutschland

Eine historische, ethisch-systematische Studie zum Berufs- und Arbeitsethos

SOCIALIA – Studienreihe soziologische Forschungsergebnisse, Band 14

Hamburg , 324 Seiten

ISBN 978-3-86064-461-4 (Print)

Zum Inhalt

Inhaltlich handelt es sich um eines der brennendsten Themen unserer Tage, der Arbeit, dem Beruf und der Arbeitslosigkeit. Das Opus ist gegliedert in ein längeres Hinführungskapitel, einen sehr ausführlichen Mittelteil (zwei Kapitel) und den Schlussteil, der Leitsätze in Anlehnung an vier Prinzipien der Christlichen Soziallehre beinhaltet.

Ganz bewusst wurde die Arbeit eingeschränkt auf Deutschland, was jedoch nicht heißt, dass die aufgezeigten Tendenzen allein für das wiedervereinigte Deutschland gelten, sondern vielmehr darüber hinausgehen. Deshalb wird in einem allgemeineren Kontext zunächst die Frage nach dem Menschen, der Gesellschaft und der Ethik gestellt, weil dies gleichsam als Basis der Abhandlung dient. Danach bietet das erste Hauptkapitel den historischen Überblick, denn nur nach geschichtlicher Fundierung lassen sich viele Fragen, auch die nach Arbeit und Wirken, besser beantworten und Tendenzen im Hier und Heute klarer evaluieren. Dabei werden Arbeit und Beruf von der Antike über die Bibel, dem Mittelalter bis hin zur Neuzeit und der Moderne (Postmoderne) beleuchtet. Auch wird auf einige päpstliche Enzykliken eingegangen.

Im zweiten Kapitel kommen die Phänomene des Wandels in der heutigen Arbeitswelt zur Sprache. Dabei wird den Bereichen der Arbeitslosigkeit, dem Recht auf Arbeit, der Freizeit, der Ökologie, der Armut und der Ausgrenzung wichtiges Augenmerk geschenkt. Hier kann es sich nur um eine bewusste Auswahl der recht komplexen, mit Arbeit und Beruf heute zusammenhängenden Veränderungen handeln. Wir bewegen uns offensichtlich immer mehr von der Industrie- und Arbeitsgesellschaft weg und hin auf eine Kultur- und Freizeitgesellschaft.

Zum Schluss, die Dissertation abrundend, werden Leitsätze formuliert, die sich am Personprinzip, der Solidarität, Subsidiarität und dem Allgemeinwohl orientieren, um den genuin sozialethischen Aspekt als das eigentliche Ergebnis der Untersuchung herauszustellen. Somit ist der Schlussteil eher einer, der über die konstatierenden Argumente der bisher genannten und aufgezeigten Gesichtspunkte hinausgeht.

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