: Stralsund als Orgelstadt

Stralsund als Orgelstadt

Orgeln und Orgelbauer im praktisch-theologischen Dienst für die Kirchen Stralsunds

THEOS – Studienreihe Theologische Forschungsergebnisse, Band 10

Hamburg , 104 Seiten

ISBN 978-3-86064-238-2 (Print)

Rezension

[…] [Das Buch zeigt,] daß er wie kaum ein anderer mit dem Orgelbau und der Orgelgeschichte Vorpommerns vertraut ist.
Baltische Studien, 86 (2000)

Zum Inhalt

Orgeln sind „gestaltete Instrumente“, jeweils eigengestaltet im Klanglichen, Technischen und Strukturellen. Der Verfasser sucht in dieser Studie nach den Hintergründen der jeweiligen Gestaltungsabsichten, namentlich des Klanglichen, und er untersucht, ob sich Motivationen aus dem praktisch-theologischen Bereich erkennen lassen. Die reiche Geschichte der Orgeln und der Orgelbauer in der alten Hansestadt Stralsund bildet, nicht zuletzt aufgrund ihrer guten Quellenlage, den Hintergrund.

Namen von Orgelbauern, die in der norddeutschen Orgellandschaft bekannt sind (Maaß, Stellwagen, Buchholz, Mehmel) tauchen ebenso auf wie Namen, die weitgehend unbekannt blieben, und Namen von Orgelbauwerkstätten der jüngeren Vergangenheit und der Gegenwart. Epochen der Theologie mit ihren spezifischen Anliegen werden auf ihre Forderungen an die Orgelbauer befragt und geben Hinweise auf denkbare Begründungen zum Charakteristischen der einzelnen Orgeln.

Einige Gedächtnisnachschriften von „Einführungen zu Orgelkonzerten“ in St. Marien aus der Zeit der „Orgelwelle“ (ca. 1973-1980) machen deutlich, wie und warum Orgelmusik und Orgelklang gerade in schweren Jahren den Hörern zum Erlebnis und als Lebenshilfe zum Überdauern angenommen werden - was den Wert von Literatur wie Instrument dankbar bestätigt.

Ihr Werk im Verlag Dr. Kovač

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