Dissertation: Die Bedeutung kognitiver Beschränkung im Rahmen des Holdup-Problems

Die Bedeutung kognitiver Beschränkung im Rahmen des Holdup-Problems

Theoretische Grundlagen und experimentelle Evidenz eines Mechanism-Design-Ansatzes

Schriften­reihe volks­wirt­schaft­liche Forschungs­ergebnisse, Band 223

Hamburg 2018, 256 Seiten
ISBN 978-3-8300-9972-7

Eric Maskin, Holdup, Mechanism-Design, Oliver Williamson, Spieltheorie, Unterinvestition, Unvollständige Verträge, Vertikale Integration, Volkswirtschaftslehre, Vollständige Verträge

Zum Inhalt

Ein aktueller vertragsökonomischer Diskurs besteht in der Fragestellung, ob Verträge geeignet sind, das Holdup-Problem im Rahmen kooperativer und spezifischer Investitionen zu lösen. Die Autorin geht dieser Fragestellung nach und untersucht darüber hinaus, ob die Rationalitätsannahme von Individuen ein wesentliches Element bei Entscheidungen im Rahmen von Kleingruppeninteraktionen darstellt. Zu diesem Zweck wurde ein vereinfachter Mechanism-Design-Ansatz (vgl. Maskin 2002) experimentell untersucht, der theoretisch, unter der Annahme perfekt rational agierender Entscheidungsträger, eine First-Best-Lösung des Holdup-Problems erzielt. Als Vergleichsbasis dient eine Integrationslösung (vgl. Williamson 1985, Grossman und Hart 1986), die eine charakteristische Ineffizienz aufweist und somit lediglich eine Second-Best-Lösung für das Holdup-Problem darstellt.



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