Forschungsarbeit: Franz Rosenzweigs Jugendschriften (1907–1914)

Franz Rosenzweigs Jugendschriften (1907–1914)

Teil III: Arbeiten zu Geschichte und Kultur

BOETHIANA – Forschungsergebnisse zur Philosophie, Band 130

Hamburg , 168 Seiten

ISBN 978-3-8300-9376-3 (Print)
ISBN 978-3-339-09376-9 (eBook)

Rezension

Kein anderer hat in jüngster Zeit so viel für die Rosenzweig-Forschung getan wie Wolfgang Herzfeld.
in: Wiener Jahrbuch für Philosophie, XLVI (2014)

Zum Inhalt

„Aber eigentlich muss ich es doch am besten wissen; und das weiss ich, dass ich zum Philosophen kaum, zum Kulturhistoriker eigentlich sicher tauge, trotzdem ich leider infolge meiner philosophischen Neigungen von diesem Winter hier nichts aufzuweisen habe. Das kann aber im Sommer geschehen ..., wenn ich dann nach Freiburg gehe, um dort zu doktorieren (bei Meinecke, neuere Geschichte)“. (Franz Rosenzweig an die Mutter, Berlin 4.3.08.)

„Ich bin weiter entzückt von dem Meinecke Buch (Nationalstaat und Weltbürgertum) ... Es handelt in seiner ersten Hälfte von den politischen Gesinnungen Humboldts, Novalis‘, Schlegels, Fichtes Schillers, Steins und Gneisenaus usw., im zweiten von der preußisch-deutschen Frage in den vierziger Jahren. Man sieht das Entstehen aus größter Nähe.“ (Franz Rosenzweig an die Mutter, Freiburg, 13.11.1908.)

Im abschließenden dritten Band von Franz Rosenzweigs Jugendschriften werden von ihm Arbeiten zur Kultur und zur politischen Geschichte veröffentlicht, in denen bereits sein eigenständiger philosophischer Ansatz („die Deduktion der reinen Gegenstände der Kunst aus dem Begriff des Menschlichen“) zum Ausdruck kommt: „Es muss ein Begriff des Barock gesucht werden, der den letzten Michelangelo und Tizian, der Vlamen und Niederländer (Rembrandt), Newton, Spinoza, Shakespeare. Leibnitz, den Großen Kurfürsten, Bach und Händel umspannt. Das diese Aufgabe uns paradox erscheint, ist das beste Zeichen, dass sie nötig ist“ (Franz Rosenzweig, T. 9.–22. Juni 08).

Und so werden Rosenzweigs thematisch an Meineckes „Weltbürgertum und Nationalstaat“ orientierenden Seminararbeiten in seinem noch heute wissenschaftlich anerkannten „Hegel und der Staat“ münden.

Zum Herausgeber

Wolfgang D. Herzfeld, Dr. phil., Dipl. Päd., gründete 2001 die Franz-Rosenzweig-Klause in Ahrensburg und leitet den Gesprächskreis für Dialogische Philosophie. Vorträge auf internationalen Kongressen. Mitglied der Franz-Rosenzweig-Gesellschaft (Paris/Toronto) und der Martin-Buber-Gesellschaft in Heppenheim.

Seit 2008 sind von ihm zahlreiche Forschungsbeiträge in den Rosenzweig Jahrbüchern sowie 2013 seine Dissertation „Franz Rosenzweig, ‘Mitteleuropa‘ und der Erste Weltkrieg. Rosenzweigs politische Ideen im zeitgeschichtlichen Kontext“ erschienen. Zusätzlich gab er die Feldpostbriefe Rosenzweigs an seine Eltern (Band 7 der Reihe Rosenzweigiana) 2013 heraus und die ersten beiden Bände von Franz Rosenzweigs Jugendschriften (2015), die im Verlag Dr. Kovač veröffentlich wurden.

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