Doktorarbeit: Interpretativer Theorievergleich

Interpretativer Theorievergleich

Entwicklung und Anwendung eines Vergleichsmodells am Beispiel von Institutionalismus und Rechtfertigungssoziologie

Soziologische Theorien in der Diskussion, Band 5

Hamburg 2015, 280 Seiten
ISBN 978-3-8300-8494-5 (Print), ISBN 978-3-339-08494-1 (eBook)

Eve Chiapello, Institutionalismus, Laurent Thévenot, Legitimation, Luc Boltanski, Methode, Methodologie, Peter L. Bergers, Rechtfertigungsordnungen, Rechtfertigungssoziologie, Soziologie, Soziologische Theorie, Theorievergleich, Thomas Luckmann, Wirtschaftskrise

Zum Inhalt

Gegenstand dieser Studie sind Theorien. Die eine von ihnen – die Rechtfertigungssoziologie des französischen Soziologen Luc Boltanski und des Wirtschaftswissenschaftlers Laurent Thévenot – ist erst gute 20 Jahre alt und in dem theoretischen Umfeld des neuen französischen Pragmatismus entstanden. Die andere hingegen – der wissenssoziologische Institutionalismus von Peter L. Berger und Thomas Luckmann – ist vor fast 50 Jahren im Geiste von Alfred Schütz? Phänomenologie entstanden und gehört wohl zu den meistzitierten Werken der Soziologie überhaupt.

Das Interesse des Verfassers an diesen beiden Theorien rührt von der Behauptung her, letztere habe längst geklärt, was erstere noch als Problem erkannt haben will. Es sind die basalen sozialen Mechanismen von Argumentation und Rechtfertigung, Legitimation und Institutionalisierung, deren konzeptionelle Ähnlichkeiten in beiden Theorien Anlass zu derlei Thesen geben. In der Studie eruiert der Verfasser, was an diesen Behauptungen richtig, was an ihnen falsch sein mag. Sollte das Werk von Boltanski und Thévenot und die an ihre Arbeit anschließende Kapitalismustheorie von Luc Boltanski und Ève Chiapello tatsächlich nichts weiter sein als eine Neuformulierung des Institutionalismus von Peter L. Berger und Thomas Luckmann?



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