Dissertation: Einordnungskonflikte als Instrument der internationalen Steuerplanung?

Einordnungskonflikte als Instrument der internationalen Steuerplanung?

Ein Entscheidungsmodell zur Gestaltung deutscher Direktinvestitionen in den USA

Betriebswirtschaftliche Steuerlehre in Forschung und Praxis, Band 93

Hamburg , 700 Seiten

ISBN 978-3-8300-7690-2 (Print)
ISBN 978-3-339-07690-8 (eBook)

Zum Inhalt

Unterschiede in der Steuersubjektfähigkeit von Wirtschaftsgebilden und Rechtsträgern bilden eines der grundlegenden Besteuerungsprobleme des Internationalen Steuerrechts. Sog. steuerliche Einordnungskonflikte, d.h. die abweichende Beurteilung der Steuersubjektfähigkeit eines Wirtschaftsgebildes durch zwei beteiligte Staaten, können sowohl Doppel- als auch Minderbesteuerungen nach sich ziehen.

Das Buch befasst sich mit der Untersuchung von Einordnungskonflikten als Instrument der internationalen Steuerplanung und Steuerlastgestaltung. Die Betrachtung erfolgt anhand deutscher Direktinvestitionen in den Vereinigten Staaten von Amerika, da die gesellschaftsrechtlichen und steuerrechtlichen Vorschriften der USA und der US-Bundesstaaten den steuerplanerischen Einsatz von Einordnungskonflikten in besonderem Maße ermöglichen.

Der Kern der Arbeit besteht in der Entwicklung eines quantitativen Entscheidungsmodells zum Einsatz von Einordnungskonflikten bei US-Direktinvestitionen. Der Autor leistet damit einen wertvollen Beitrag, um die aus Sicht der entscheidungsorientierten Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre bestehenden Forschungslücken zu schließen. Dies betrifft in besonderem Maße die Quantifizierung von Einordnungskonflikten auf der Grundlage konkreter nationaler und internationaler Besteuerungsvorschriften.

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