Dissertation: Der Referenzpunktansatz in der Theorie der Unternehmung

Der Referenzpunktansatz in der Theorie der Unternehmung

Vertragstheoretische Grundlagen und experimentelle Evidenz

Schriftenreihe volkswirtschaftliche Forschungsergebnisse, Band 182

Hamburg 2012, 428 Seiten
ISBN 978-3-8300-6736-8 (Print & eBook)

Experimentelle Wirtschaftsforschung, Insitutionenökonomik, Referenzpunkt-Analyse, Theorie der Unternehmung, Transaktionskosten, Vertikale Integration, Vertragstheorie, Volkswirtschaftslehre

Zum Inhalt

Wenn der Markt effizient ist, warum existieren dann überhaupt Unternehmen? Diese Frage warf der spätere Nobelpreisträger Ronald Coase bereits im Jahr 1937 auf und begründete damit zugleich eine neue, einflussreiche Forschungsrichtung in der Volkswirtschaftslehre – die Theorie der Unternehmung.

Der Verfasser gibt zunächst einen ausführlichen Überblick über die etablierten Ansätze innerhalb der Theorie der Unternehmung, um darauf aufbauend den erst kürzlich veröffentlichten Referenzpunktansatz detailliert darzustellen und in die bisherigen Theorien einzuordnen. Anschließend wird der Referenzpunktansatz mithilfe von ökonomischen Experimenten – auch im interkulturellen Kontext – umfassend untersucht.

Die Ergebnisse besitzen weitreichende Folgen für die Theorie der Unternehmung, da der Referenzpunktansatz nur teilweise bestätigt werden kann, wobei in der Theorie derzeit noch unberücksichtigten Effekten empirisch eine weitaus größere Rolle zukommt. Somit lassen die Ergebnisse Zweifel daran aufkommen, dass der Referenzpunktansatz als Substitut für den Transaktionskostenansatz oder den Property-Rights-Ansatz vollends geeignet ist.



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