Dissertation: Die Anfänge der Hamburger Morgenpost (1949–1960)

Die Anfänge der
Hamburger Morgenpost (1949–1960)

Ein Beitrag zur sozialdemokratischen Pressepolitik der Nachkriegszeit

Schriften zur Geschichtsforschung des 20. Jahrhunderts, Band 7

Hamburg 2012, 440 Seiten
ISBN 978-3-8300-6717-7 (Print & eBook)

Alliierte, Bild-Zeitung, Boulevardjournalismus, Boulevardzeitung, Deutschsprachige Tageszeitung, Geschichtswissenschaft, Hamburger Morgenpost, Hamburger Nachkriegspresse, Heinrich Braune, Konkurrenzblatt, SPD, SPD-Pressepolitik, SPD-Zeitung

Zum Inhalt

Hamburger kennen sie alle, die Hamburger Morgenpost. Nur den wenigsten ist allerdings bewusst, dass sie die älteste Boulevardzeitung der Hansestadt ist. Bereits am 16. September 1949 erschien die Hamburger Morgenpost erstmalig auf dem Pressemarkt der Hansestadt. Herausgeber war die SPD, die bisher vorrangig so genannte Parteirichtungszeitungen herausbrachte. Insofern war die Hamburger Morgenpost mit ihrem Konzept als Boulevardzeitung etwas Neuartiges im Verbund der SPD-Zeitungen. Die Idee zur Gründung einer derartigen Zeitung hatte der Medienexperte und Genosse Heinrich Braune. Als Folge der Veränderungen der Leserbedürfnisse konzipierte er ein Blatt, was genau den Geschmack der Leser treffen sollte. Dass das Konzept aufging, belegen die Verkaufsauflagezahlen der fünfziger Jahre. Selbst dem Hamburger Zeitungsverleger Axel Springer war dieser Erfolg ein Dorn im Auge, so dass er laut eigener Aussage die Bild-Zeitung auf den Markt brachte. Trotz dieser Konkurrenz schrieb die Hamburger Morgenpost Erfolgsgeschichte in den fünfziger Jahren.

Das Buch liefert erstmalig in der Forschung eine intensive Auseinandersetzung mit den Anfängen der Hamburger Morgenpost. Es erörtert Fragen wie beispielsweise „Was machte diese Zeitung aus“ / „Welche Besonderheiten hatte sie“ / „Hatte sie Verbindungen zur SPD“ / „Gab es politische Beeinflussungen“ / „Wer machte die Zeitung, wer prägte sie“ / „War sie eine typische Boulevardzeitung“ / „War sie wirtschaftlich tragfähig“. Hierbei wird bereits deutlich, dass mehrere Themen in diesem Buch angesprochen werden. Zur Bearbeitung dieser Thematik konnte auf eine Vielzahl an verschiedenen Quellen zurückgegriffen werden. Erstmalig wurde in diesem Buch Archivgut ausgewertet, was bisher noch nie Eingang in Untersuchungen gefunden hat.



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