Dissertation: Hässlichkeit im Portrait

Hässlichkeit im Portrait

Eine Paradoxie der Renaissancemalerei

Schriften zur Kunstgeschichte, Band 35

Hamburg 2012, 586 Seiten
ISBN 978-3-8300-6431-2 (Print & eBook)

Rezensionen

[...] She helps us see them anew with her sensitive, detailed analyses. These are excellent, stand-alone additions to her exciting book.

Miriam Hall Kirch, in:
Renaissance Quarterly, 68.4 (2015)

[...] vorbildlich recherchierte[n] Studie [...]. Wie provokativ der Buchtitel Hässlichkeit im Portrait auch gemeint sein mag, er annonciert jedenfalls mehr als nur eine Ergänzung der Porträtforschung um eine vernachlässigte Kategorie. Vielmehr wird auf einer Metaebene die Geschichtsschreibung der sogenannten "Schönen Künste" mit ihren Affirmations- und Vermeidungsstrategien selbst zum zentralen Gegenstand der Untersuchung. [...]

Judith Elisabeth Weiss, in:
sehepunkte, 15 (2015) 3

Albrecht Dürer, Attraktivität, Domenico Ghirlandaio, Federico da Montefeltro, Gemälde, Hässlichkeit, Jan van Eyck, Kunstgeschichte, Laura Battiferri, Malerei, Portrait, Quentin Massys, Renaissance, Robert Campin

Zum Inhalt

Das Thema der Hässlichkeit führt innerhalb der Kunstgeschichte ein Schattendasein. Bislang tabuisierte die Renaissanceforschung in der Portraitmalerei weitgehend den Makel, das Unschöne und Abstoßende. Dabei zeugen zahlreiche Gemälde, die den Idealen ihrer Zeit widersprechen, von einer offensichtlichen Diskrepanz zwischen Kunsttheorie und Bildrealität. Dieser Aspekt wird hier erstmals untersucht. Historische Bedeutungen und Funktionen der Hässlichkeit werden aufgezeigt und das zeitgenössische Verständnis für die Portraits wiederbelebt.



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