Dissertation: Wilhelm Groh – Erster Rektor der Ruperto-Carola in der NS-Zeit

Wilhelm Groh –
Erster Rektor der Ruperto-Carola in der NS-Zeit

Rechtsgeschichtliche Studien, Band 52

Hamburg , 248 Seiten

ISBN 978-3-8300-6330-8 (Print)
ISBN 978-3-339-06330-4 (eBook)

Zum Inhalt

Das Werk befasst sich mit dem Leben und Wirken Wilhelm Grohs (1890 – 1964), Rektor der Ruperto-Carola von 1933 – 1936. In der Untersuchung wird die Tätigkeit Grohs als Rektor der Heidelberger Universität und später im Reichswissenschaftsministerium im Kontext der damaligen Zeit eingeordnet. Hierbei legt der Autor ein besonderes Augenmerk auf Grohs Zusammenarbeit mit den Nationalsozialisten und deren umfassender Einflussnahme auf die Hochschulpolitik. Im Zentrum steht hier die auf „Säuberung“ ausgelegte Personalpolitik. Besonders eindrucksvoll tritt diese Verquickung anlässlich der 550-Jahrfeier der Ruperto-Carola, mit der sich der Autor im Detail befasst, hervor. Die Epoche des Nationalsozialismus wird mit dem Entnazifizierungsverfahren Wilhelm Grohs beschlossen. Der Verfasser lässt den Leser hierbei an seiner uneingeschränkten Einsicht in die Entnazifizierungsakte teilhaben.

Neben dem Lebensweg Grohs beschäftigt sich die Studie außerdem mit der Entfaltung des sich noch in den Kinderschuhen befindlichen Arbeitsrechtes zum Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der wissenschaftliche Beitrag des damals noch jungen Arbeitsrechtlers Wilhelm Groh wird hierbei ausführlich beleuchtet.

Seinen Abschluss findet das biographische Werk in dem Versuch einer Bewertung Wilhelm Grohs, seines Handelns und seiner Einstellung zum Dritten Reich. Die Einordnung des Autors erfolgt ganz bewusst unter Berücksichtigung der damaligen Umstände im Dritten Reich.

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