Doktorarbeit: Die rechtlichen Strukturen eines Nutzer- oder Lieferantenwechsels hinsichtlich der Versorgung von Wohn- und Gewerberaum mit Strom, Gas und Wasser

Die rechtlichen Strukturen eines Nutzer- oder Lieferantenwechsels hinsichtlich der Versorgung von Wohn- und Gewerberaum mit Strom, Gas und Wasser

Studien zum Vertragsrecht, Band 6

Hamburg 2012, 222 Seiten
ISBN 978-3-8300-6325-4 (Print & eBook)

Energielieferungsvertrag, Energieversorger, Energieversorgungsunternehmen, ENWG, Grundversorger, GVV, Haftung der Energievorsorgungsunternehmen, Haftung in Dreiecksverhältnissen, Liberalisierung des Energiemarktes, Lieferantenwechsel, Nutzerwechsel, Preisanpassungsklausel, Störungen im Dreiecksverhältnis

Zum Inhalt

Die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser stellte und stellt ein existenzielles Massengeschäft dar. Haushalte und Gewerbeflächen müssen stetig mit Strom, Gas und Wasser versorgt werden. Auf Grund der existenziellen Bedeutung der ständigen Versorgung mit Strom, Gas und Wasser war diese ursprünglich eine öffentlich-rechtliche determinierte Aufgabe im Rahmen der sogenannten Daseinsvorsorge. Der bundesrepublikanische Energiemarkt war jahrzehntelang monopolistisch und oligopolitisch gestaltet und von staatlicher Seite aus reguliert. Im Hinblick auf die Privatisierung und Liberalisierung sind neue Akteure im Bereich der Versorgungsleistungen auf dem Markt aufgetreten, was zu einem starken Wettbewerb geführt hat, aber auch auf Nachfragerseite problematische Konstellationen hervorgerufen hat. Der Kunde hat seit der Öffnung der Märkte aus einer Vielzahl von Versorgern zu wählen. Dies führt nicht selten, gerade im Hinblick auf die in der Untersuchung angesprochenen Fallkonstellationen häufig zu Rechtsunsicherheiten. In der Praxis hat sich das bei einem Lieferantenwechsel vorzunehmende Procedere noch nicht exakt eingespielt.

Die Abhandlung zeigt die Lösungen in Zwei- und Dreipersonenverhältnissen auf.



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