Doktorarbeit: Persönlichkeitsinventar zur Erfassung von Risikofaktoren (PER)

Persönlichkeitsinventar zur Erfassung von Risikofaktoren (PER)

Konstruktion und empirische Überprüfung des modular aufgebauten Verfahrens zur Erfassung persönlichkeitsbedingter kriminogener Merkmale

Zum Inhalt

Aus den Kriminalstatistiken geht hervor, dass in Deutschland über 6 Millionen Straftaten jährlich polizeilich registriert werden. Bei mehr als 2,5 Millionen dieser Fälle handelt es sich um Gewalt- und Diebstahlsdelikte.

Diese Angaben verdeutlichen die hohe Relevanz sich mit den Tätern und deren Charakteristiken auseinanderzusetzen. In der Vergangenheit zeigte sich bereits, dass spezifische Persönlichkeitskonstellationen (Täter­persönlichkeit) in engem Zusammenhang mit Delinquenz stehen.

Die Möglichkeit der Erfassung dieser ist in der forensisch-psycho­logischen Praxis äußerst bedeutsam, da sowohl die Vollzugsplanung als auch die legalprognostische Begutachtung eine ausführliche Diagnostik der Persönlichkeit erfordern.

Im vorliegenden Buch wird die Konstruktion und empirische Überprüfung eines Persönlichkeitsfragebogens zur Erfassung kriminogener Risikofaktoren dargestellt. Er beinhaltet sowohl generelle Risikofaktoren für delinquentes Verhalten als auch rückfallprognostisch relevante Merkmale und ermöglicht eine Differenzierung zwischen Straftätern und Nicht-Straftätern sowie zwischen spezifischen Straftätergruppen.

So konnte in der durchgeführten Untersuchung festgestellt werden, dass die relevanten Persönlichkeitsmerkmale Psychopathie (mit ihren Subfaktoren Egozentrismus, Empathiemangel und Nonkonformität), Aggressivität und Frustrationsanfälligkeit mit Straffälligkeit bzw. Schwere der Straffälligkeit (Delinquenztypen) in Zusammenhang stehen.

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