Forschungsarbeit: Politische Ökonomie des Kapitalismus

Politische Ökonomie des Kapitalismus

– entideologisiert –

Schriftenreihe volkswirtschaftliche Forschungsergebnisse, Band 166

Hamburg 2011, 118 Seiten
ISBN 978-3-8300-5529-7 (Print & eBook)

Kapital, Kapitalproduktivität, Karl Marx, Lohnquote, Mehrprodukt, Mehrwert, Mehrwertlohn, Mehrwertprofit, Politische Ökonomie, Profit, Profitquote, Volkswirtschaftslehre, Wert der geleisteten Arbeit

Zum Inhalt

Beim Lesen der Wissenschaftsbezeichnung „Politische Ökonomie des Kapitalismus“ denken die meisten Wirtschaftswissenschaftler sofort an die von Karl Marx dargelegte Ökonomie der als Kapitalismus bezeichneten Gesellschaftsformation.

Im Unterschied zu der nicht kleinen Schar der Kritiker von Marx’ Politischer Ökonomie des Kapitalismus erklärt Holger Michaelis die in ihr enthaltenen wirklichkeitsfremden Aussagen nicht durch die seit ihrer Ausarbeitung eingetretenen Veränderungen des Kapitalismus, sondern dadurch, dass Marx bereits zum Zeitpunkt ihrer Ausarbeitung von historisch nicht mehr gegebenen Bedingungen ausging, so dass Marx’ Politische Ökonomie des Kapitalismus bereits zum Zeitpunkt ihrer Ausarbeitung auf anachronistischen Prämissen beruhte.

Von der derzeit weltweit gelehrten neoklassischen Ökonomie unterscheidet sich Marx’ Politische Ökonomie des Kapitalismus ansatzweise dadurch, dass Marx die Ökonomie des Kapitalismus aus der Verwandlung von Geld in Kapital entwickelte.

Auch diese Studie entwickelt die Ökonomie des Kapitalismus aus der Verwandlung von Geld in Kapital, kommt aber infolge der Eliminierung von Marx’ anachronistischer Prämisse des Kaufs der Arbeitskraft als Ware zu einer gänzlich anderen Beurteilung des Wesens der dem Kapitalismus immanenten Mehrwertwirtschaft.



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