Forschungsarbeit: Kontrastive Analyse der Fachtextsorte ‚Studentische Seminararbeit‘ aus Spanien und Deutschland

Kontrastive Analyse der Fachtextsorte ‚Studentische Seminararbeit‘ aus Spanien und Deutschland

Angewandte Linguistik aus interdisziplinärer Sicht, Band 32

Hamburg 2010, 176 Seiten
ISBN 978-3-8300-4827-5 (Print & eBook)

Advance Organizers, Deagentivierung, Ich-Tabu, Internationalisierung, Intertextualität, Korpusanalyse, Linguistik, Reader Responsibility, Scientific Community, Sprachvergleich deutsch-spanisch, Sprachwissenschaft, Verfasserreferenz, Wissenschaftssprache, Writer Responsibility

Zum Inhalt

Im Mittelpunkt der Forschungsarbeit „Kontrastive Analyse der Fachtextsorte ‘Studentische Seminararbeit‘ aus Spanien und Deutschland“ steht der Vergleich von studentischen Textprodukten, die im deutschen Universitätsalltag eine zentrale Rolle im Studienverlauf einnehmen.

Zunächst wird dabei geklärt, welche Rolle dem Deutschen als Wissenschaftssprache nach dem 19. Jahrhundert in der internationalen Wissenschaftswelt zukam und welche Herausforderungen sich heute im Zuge der Globalisierung stellen.

Es folgen Überblicksdarstellungen zu den für diese Arbeit relevanten Teilbereichen der Fachsprachenforschung und Kontrastiven Linguistik, bevor in einem weiteren Schritt die hier untersuchte Fachtextsorte „Studentische Seminararbeit“ verortet wird. Dabei werden typische Probleme, die Studierende beim Anfertigen solcher Texte haben, dargestellt und deren Ursachen näher beleuchtet.

Daran schließt sich der Hauptteil der Arbeit an, eine umfassende Korpusanalyse deutscher und spanischer Seminararbeiten, in der diese nach verschiedenen textlinguistischen Kriterien untersucht und wesentliche Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten herausgearbeitet und abschließend zusammengefasst werden.

Bereits in früheren Arbeiten konnte gezeigt werden, dass unterschiedliche Sprach- und Kulturräume über ihre eigene Wissenschaftssprache verfügen. Im Zuge der Internationalisierung der Studiengänge und der gesteigerten Mobilität sind Studierende heute oft gezwungen, schnell ihren Zugang zu unterschiedlichen wissenschaftlichen Kommunikationskulturen zu finden. Die Ergebnisse sensibilisieren den interessierten Leser für solche Unterschiede, zeigen aber auch auf, wo sich spanische und deutsche Wissenschaftssprache berühren. Sie bieten zudem einen Ausgangspunkt für die Verfasser von Leitfäden, die spanischen und deutschen Studierenden das Eintauchen in die jeweils andere Wissenschaftssprache erleichtern möchten.



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