Doktorarbeit: Sexualitäts- und Reproduktionsdiskurse in Deutschland und Schweden (1918–1950)

Sexualitäts- und Reproduktionsdiskurse in Deutschland und Schweden (1918–1950)

Schriften zur Kulturgeschichte, Band 13

Hamburg 2009, 288 Seiten
ISBN 978-3-8300-4699-8 (Print), ISBN 978-3-339-04699-4 (eBook)

Deutschland, Diskursanalyse, Eugenik, Geschichtswissenschaft, Kulturgeschichte, Kulturwissenschaft, Nationalsozialismus, Schweden, Sexualität, Sozialgeschichte, Sterilisierung, Sterilität, Verhütung, Weimarer Republik

Zum Inhalt

Die politischen Debatten der 1920er bis 1940er Jahre in Deutschland und in Schweden beinhalteten trotz aller Unterschiede eine bedeutsame Gemeinsamkeit: das Bewusstsein um die „Gefahr“, die eine bestimmte demographische Entwicklung für das gemeinschaftliche Wohl bedeutete. Eine Gefahr, die es zu bannen galt. Die individuelle Sexualität wurde mit einer kollektiven Bedeutung aufgeladen. Über sie gelang der Zugriff auf die Bevölkerung und das private Ehebett geriet zum Schauplatz der Politik. Katharina Woellert fragt, warum es zum Aufbau derart ähnlicher Konstrukte kam und in welchen Punkten sich diese im Detail unterschieden.



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