Dissertation: Determinanten ausgewählter osteuropäischer Wechselkursverläufe

Determinanten ausgewählter osteuropäischer Wechselkursverläufe

Eine empirische Analyse aus Finanzmarktsicht

EURO-Wirtschaft – Studien zur ökonomischen Entwicklung Europas, Band 28

Hamburg , 240 Seiten

ISBN 978-3-8300-2829-1 (Print)
ISBN 978-3-339-02829-7 (eBook)

Zum Inhalt

Die Hauptwährungen in Osteuropa – der Polnische Zloty, die Tschechische Krone und der Ungarische Forint – standen in den vergangenen Jahren im Bann starker Aufwertungen. Die Entwicklungen gingen einher mit gleichzeitig sinkenden Inflationsraten, einem Zinssenkungszyklus der Nationalbanken und einem kräftigen Wachstum. Eine empirische Überprüfung der Wechselkursverläufe anhand von Finanzmarktansätzen, also der monetären Theorie und der Portfoliotheorie, liegt also nahe. Dazu werden in der Arbeit die Wechselkursmodelle von Frenkel (1976), Dornbusch (1976), Frankel (1979) und Branson (1977) auf ihre empirische Evidenz bezüglich der genannten drei Hauptwährungen in Osteuropa getestet. Die Ergebnisse belegen, dass die monetären Modelle stellenweise einen äußerst guten Erklärungsansatzfür die Wechselkursverläufe haben.

Gleichzeitig zu den Aufwertungen in Osteuropa sanken die Leitzinsen und die Kapitalmarktrenditen in den USA und in der EWU auf historische Tiefs. Die Länder in Osteuropa boten vielen Investoren einen Rendite-Pick-Up, was zu einem enormen Zufluss von Portfoliokapital nach Osteuropa führte. Wie anhand einer Faktorenanalyse gezeigtwird, haben externe Faktoren – also sogenannte Push-Faktoren – einen ebenfalls guten Erklärungsgehalt und stellen eine Antithese zum monetären Ansatz dar.

Der Autor präsentiert seine Ergebnisse anhand anschaulicher Grafiken und Tabellen. Das umfangreiche Datenmaterial zu den Finanzmarktentwicklungen können auch dem Praktiker im Finanzwesen eine nützliche Hilfe sein.

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