Doktorarbeit: Osteoporose-Prävention

Osteoporose-Prävention

Eine Kurzintervention zur Gesundheitsförderung - als integrativer Bestandteil der ärztlichen Strategie?

HIPPOKRATES – Schriftenreihe Medizinische Forschungsergebnisse, Band 69

Hamburg 2005, 340 Seiten
ISBN 978-3-8300-1927-5

Bewegung, Calcium, Ernährung, Fraktur, Knochendichte, Medizin, Osteoporose, Prävention, Sturzprophylaxe

Zum Inhalt

Osteoporose zählt durch die steigende Lebenserwartung mittlerweile - wie Diabetes mellitus oder Bluthochdruck - zu den primären Volkskrankheiten. Nicht nur der medizinische, sondern auch der volkswirtschaftliche Aspekt ist bei der frühzeitigen Osteoporose-Prävention von enormer Bedeutung.

Das Risiko einer Osteoporose-Erkrankung im Erwachsenenalter kann deutlich gesenkt werden, da die Wurzeln für Osteoporose in der Kindheit liegen. Der Schlüssel zur Knochengesundheit im Erwachsenenalter liegt in der Knochenmineralisation. Je höher die Knochenmasse und Knochendichte in der Jugend, umso geringer ist das Risiko, im Alter an Osteoporose zu erkranken.

Einen entscheidenden Einfluß hat dabei eine gesunde Lebensweise auf die Prävention der Osteoporose. Da die meisten Zivilisationskrankheiten zum großen Teil auf Fehlernährung und Bewegungsmangel zurückzuführen sind, muß ein aktiver Lebensstil wieder „in“ werden und attraktiv vermarktet werden. Dabei ist der Vorbildfunktion von Eltern und Erziehern eine große Bedeutung beizumessen, da die Grundlagen für Fehlentwicklungen im Gesundheits-verhalten bereits im Kindesalter gelegt werden

Ziel der Arbeit war es deshalb, einen gesunden Lebensstil anzuregen, um dadurch eine optimale Lebensqualität bis ins hohe Alter zu ermöglichen. Die Strategie dieser Untersuchung, die auf der Basis „Emotion vor Information“ durchgeführt wurde, führte zu einem verbesserten Gesundheits- und Ernährungsverhalten. Damit kann sehr leicht nicht nur der Osteoporose sondern auch vielen anderen Zivilisationskrankheiten vorgebeugt werden.

Die Unterschätzung dieser Erkrankung mit den gefürchteten Frakturfolgen fordert einen erhöhten Handlungsbedarf. Um die immensen Kosten für die Reparatur von Gesundheitsschäden zu bewältigen, werden in der Arbeit Vorschläge für eine adäquate Gesundheitsförderung abgeleitet. Dazu sollten Konsequenzen für die Gemeinde, also der Ort, wo Menschen ihren Lebensmittelpunkt gestalten, zu mehr Prävention auf allen Ebenen gebündelt und alle Akteure einbezogen werden. Dann ist die Osteoporose überflüssig wie ein Kropf.



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