Dissertation: Planpublizität als zentrales Element alternativer Rechnungslegungsparadigmen

Planpublizität als zentrales Element alternativer Rechnungslegungsparadigmen

Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, Band 160

Hamburg 2004, 312 Seiten
ISBN 978-3-8300-1603-8 (Print & eBook)

Betriebswirtschaftslehre, creative Accounting, Fuzzy Logic, online-Reporting, Planpublizität, Planungsrechnung, Prognosetechniken, Rechnungslegung, Unternehmensrechnung

Zum Inhalt

Die Vorfälle bei WorldCom, ENRON und Parmalat haben die Kapitalmärkte erschüttert und damit den Investoren und der Öffentlichkeit vor Augen geführt, wie trügerisch unsere traditionelle Rechnungslegung ist und seit jeher war.

Stefan Hund versucht nicht nur, das bestehende Modell zu kritisieren, sondern weiterhin die Schwächen des Modells aufzuzeigen und existierende alternative Modellansätze zu erläutern. Hier beschreibt er neben dem geschäftsfallbasierten Ansatz von Prof. George Sorter aus den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts auch den REA-Ansatz (Resource-Event-Agent-Approach), der in den Achtzigern von Prof. William E. McCarthy erfunden wurde und seit den Neunzigern erfolgreich zur Softwareentwicklung verwendet wird. Als weiteres Modell wird die zentrale Publikation von Prof. Henning Kirkegaard zum entscheidungsorientierten Rechnungswesen („Improving Accounting Reliability“) aus dem Jahre 1997 hervorgehoben.

Als neuester möglicher Zugang wird auf die Planpublizität eingegangen. Stefan Hund zeigt die Notwendigkeit der Prüfung und Publizität von Zukunftsinformationen auf und untersucht ihre praktische Umsetzbarkeit. Weiterhin erläutert er die möglichen Vorteile, die sich aus dieser Form der Kapitalmarktkommunikation in der Zukunft ergeben könnten.



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