Doktorarbeit: Lese-Rechtschreibschwierigkeiten und Legasthenie

Lese-Rechtschreibschwierigkeiten und Legasthenie

Verursachungsfaktoren und Fördermöglichkeiten

Schriften zur pädagogischen Psychologie, Band 7

Hamburg 2003, 448 Seiten
ISBN 978-3-8300-0977-1 (Print)

außerschulische Förderung, Diskrepanzdefinition, Interventionsprogramm, Legasthenie, Lese-Rechtschreib-Schwäche, Lese-Rechtschreibförderung, LRS, Pädagogik

Zum Inhalt

Die Beherrschung der Schriftsprache ist für den schulischen und beruflichen Erfolg sowie für die Teilhabe am gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Leben von entscheidender Bedeutung. Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Schreibens haben nicht nur negative Konsequenzen für die berufliche Laufbahn, sondern können auch zu psychischen Störungen wie Angst oder Selbstwertproblemen führen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Ursachen von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten sowie mit den Fördermöglichkeiten für betroffene Kinder. In diesem Zusammenhang findet eine kritische Auseinandersetzung mit dem kontrovers diskutierten Legastheniekonzept statt – ein Thema, das die psychologische, medizinische und pädagogische Forschung sowie die Lehrkräfte in ihrem schulischen Alltag schon seit geraumer Zeit beschäftigt und nach wie vor hohe Aktualität besitzt. In einer Trainingsstudie wird überprüft, inwieweit eine diagnostische Differenzierung von Legasthenikern und allgemein lese-rechtschreibschwachen Kindern im Hinblick auf Fördermaßnahmen sinnvoll ist. Neben kurz- und mittelfristigen allgemeinen Trainingseffekten werden auch spezifische Verbesserungen bei unterschiedlichen Fehlerarten betrachtet.



Informationen über das Veröffentlichen wissenschaftlicher Arbeiten.

nach oben